Abercrombie & Fitch: Aktie fällt nach erhöhten Investitionen
Die Aktie von Abercrombie & Fitch verlor im vorbörslichen Handel 5,5 Prozent, nachdem der Modekonzern seine Investitionsausgaben erhöhte und den Umsatzausblick einengte.

Der US-amerikanische Modehändler Abercrombie & Fitch hat seine Jahresprognose angepasst und damit die Anleger verschreckt. Die Aktie des Unternehmens gab am Montag im vorbörslichen Handel um 5,5 Prozent nach.
Höhere Investitionsausgaben geplant
Abercrombie erhöht die geplanten Investitionsausgaben (Capex) für das Gesamtjahr auf rund 245 Millionen US-Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen etwa 225 Millionen Dollar veranschlagt. Die neue Prognose übertrifft auch die Konsensschätzung der Analysten von 229,9 Millionen Dollar deutlich.
Umsatzausblick präzisiert
Beim Nettoumsatzwachstum zeigt sich der Konzern etwas vorsichtiger. Die Jahresprognose wurde auf mindestens 6 Prozent eingegrenzt, nachdem zuvor eine Spanne von 6 bis 7 Prozent in Aussicht gestellt worden war. Für das vierte Quartal erwartet Abercrombie nun ein Wachstum von 5 Prozent, verglichen mit der bisherigen Bandbreite von 4 bis 6 Prozent.
Gewinnprognose leicht angepasst
Die operative Marge für das Gesamtjahr soll bei 13 Prozent liegen, was am unteren Ende der vorherigen Spanne von 13 bis 13,5 Prozent liegt. Beim Gewinn je Aktie (EPS) rechnet der Einzelhändler mit 10,30 bis 10,40 Dollar für das Gesamtjahr. Die bisherige Prognose lag bei 10,20 bis 10,50 Dollar je Aktie.
Starkes Weihnachtsgeschäft
Für das vierte Quartal prognostiziert Abercrombie einen Gewinn pro Aktie zwischen 3,50 und 3,60 Dollar. Die operative Marge soll bei etwa 14 Prozent verharren. CEO Fran Horowitz zeigte sich zufrieden: "Bei Abercrombie Brands verzeichneten wir während der Feiertage eine starke Kundenresonanz."
Die Anleger reagierten dennoch enttäuscht auf die engeren Prognosen und die höheren geplanten Investitionsausgaben. Trotz eines erfolgreichen Weihnachtsgeschäfts scheint die Vorsicht bei den Umsatzzielen die Stimmung zu belasten.
