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Zuckerberg gesteht Fehler bei Metas KI-Umbau ein

Meta-Chef räumt in internem Memo Fehler bei der Neuausrichtung des Konzerns auf Künstliche Intelligenz ein und schließt weitere Entlassungen aus.

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Zuckerberg gesteht Fehler bei Metas KI-Umbau ein

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat in einem internen Memo Fehler bei der laufenden Umstrukturierung des Unternehmens rund um Künstliche Intelligenz eingeräumt. „Angesichts der Komplexität dieser Veränderungen haben wir Fehler gemacht und werden mit ziemlicher Sicherheit noch weitere machen", schrieb Zuckerberg laut dem Dokument, das Reuters vorliegt. Gleichzeitig betonte er, so viel Stabilität wie möglich bei künftigen organisatorischen Änderungen gewährleisten zu wollen.

Zuckerberg pumpt Hunderte Milliarden US-Dollar in KI und versucht, die internen Abläufe des Konzerns konsequent auf diese Technologie auszurichten. Dieses Vorgehen spiegelt ein breiteres Muster unter großen US-Unternehmen wider, insbesondere im Technologiesektor, der sich 2025 in einem massiven KI-getriebenen Wandel befindet. Im April hob Meta seine Prognose für die jährlichen Investitionsausgaben auf eine Spanne zwischen 125 und 145 Milliarden US-Dollar an.

Keine weiteren Massenentlassungen geplant

Zuckerberg bekräftigte in dem Memo, dass Meta für dieses Jahr keine weiteren unternehmensweiten Entlassungen erwartet. „Ich möchte nicht zu viel versprechen, da sich die Welt in einer Weise verändert, die außerhalb unserer Kontrolle liegt", schrieb er. Dennoch versicherte er, dass das Unternehmen versuchen werde, neue Rollen für Mitarbeiter zu finden, die für das Training von KI-Modellen umgeschichtet wurden.

Zuvor hatte der Facebook-Mutterkonzern im Mai eine massive Umstrukturierung durchgeführt. Dabei wurden 10 Prozent der weltweiten Belegschaft entlassen und 7.000 Mitarbeiter in neue Initiativen im Zusammenhang mit KI-Workflows versetzt. Zuckerberg erklärte dazu: „Durch die Schaffung wichtiger neuer Rollen konnten wir auch die Teamgrößen reduzieren, in dem Wissen, dass wir bei Fehlern an einigen Stellen Mitarbeiter wieder zurücktransferieren könnten."

Kritik an flachen Managementstrukturen

Ein weiterer Kritikpunkt, den Zuckerberg in dem Memo adressierte, betrifft die Ausweitung der Kontrollspanne von Managern. Meta habe die entsprechenden Bedenken zur Kenntnis genommen und plane, diese Praxis zurückzufahren. Metas neue Abteilung „Applied AI Engineering" verfügte Berichten zufolge über eine extrem flache Struktur mit einem Verhältnis von bis zu 50 zu 1 zwischen einzelnen Mitarbeitern und Managern – ein Verhältnis, das in der Branche als ungewöhnlich hoch gilt.

Um den Zusammenhalt im Unternehmen zu stärken, plant Meta laut Zuckerberg, die Investitionen in Teambuilding-Initiativen zu erhöhen. Dazu gehören höhere Budgets für Offsites und Firmenveranstaltungen. Für Juli ist zudem ein groß angelegter Hackathon geplant, der die teamübergreifende Zusammenarbeit und die Entwicklung an den neuesten KI-Modellen fördern soll.

Meta lehnte eine Stellungnahme zu dem Memo auf Anfrage von Reuters ab. Der Konzern steht damit exemplarisch für die Herausforderungen, die der rasante KI-Boom für große Technologieunternehmen mit sich bringt: Milliardenschwere Investitionen, tiefgreifende Umstrukturierungen und die Notwendigkeit, Mitarbeiter in einem sich schnell verändernden Umfeld zu halten und neu auszurichten.

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