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Wall Street-Analysten empfehlen drei Dividendenaktien mit bis zu 9,6% Rendite

Ares Capital, ConocoPhillips und Devon Energy bieten attraktive Ausschüttungen in volatilen Märkten

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Wall Street-Analysten empfehlen drei Dividendenaktien mit bis zu 9,6% Rendite

In Zeiten anhaltender Marktvolatilität rücken dividendenstarke Aktien verstärkt in den Fokus von Anlegern. Top-Analysten der Wall Street haben drei Unternehmen identifiziert, die durch solide Fundamentaldaten und verlässliche Ausschüttungen überzeugen. Die Empfehlungen basieren auf Daten von TipRanks, einer Plattform zur Bewertung von Analysten anhand ihrer bisherigen Performance.

Bei der Auswahl geeigneter Dividendentitel aus dem breiten Universum börsennotierter Unternehmen können die Einschätzungen erfahrener Analysten wertvolle Orientierung bieten. Diese Experten vergeben ihre Kaufempfehlungen erst nach gründlicher Analyse der Unternehmensfundamentaldaten und der Nachhaltigkeit der Dividendenpolitik.

Ares Capital mit Spitzenrendite von 9,6 Prozent

Die Business Development Company Ares Capital (ARCC) steht an erster Stelle der Empfehlungen. Das auf Mittelstandsfinanzierung spezialisierte Unternehmen überzeugte kürzlich mit besser als erwarteten Quartalszahlen und kündigte eine Dividende von 48 US-Cent pro Aktie für das erste Quartal an. Die Aktie bietet aktuell eine attraktive Dividendenrendite von 9,64 Prozent.

Kenneth Lee von RBC Capital bestätigte seine Kaufempfehlung, passte das Kursziel jedoch leicht auf 22 US-Dollar an. Der Analyst hebt besonders die starke Erfolgsbilanz beim Risikomanagement und die Größenvorteile des Unternehmens hervor. "Wir bevorzugen die starke Erfolgsbilanz von ARCC beim Risikomanagement über den gesamten Zyklus hinweg", so Lee.

Trotz Bedenken hinsichtlich möglicher Störungen durch künstliche Intelligenz im Softwaresektor bleibt die Kreditqualität stark. Die notleidenden Kredite lagen unverändert bei 1,8 Prozent des Portfolios. Ares Capital konzentriert sich auf Basis- und Infrastruktursoftware sowie Unternehmen mit proprietären Daten in regulierten Märkten. Lee sieht das KI-Risiko kurzfristig als minimal und mittel- bis langfristig als überschaubar an.

ConocoPhillips setzt auf hohe Kapitalrückführung

Der Öl- und Gaskonzern ConocoPhillips (COP) schüttete im vergangenen Jahr beeindruckende 9 Milliarden US-Dollar oder 45 Prozent des operativen Cashflows an Aktionäre aus. Davon entfielen 5 Milliarden auf Aktienrückkäufe und 4 Milliarden auf Dividenden. Für das erste Quartal wurde eine Dividende von 84 US-Cent angekündigt, die Rendite liegt bei 2,91 Prozent.

Neil Mehta von Goldman Sachs hob sein Kursziel von 115 auf 120 US-Dollar an und bekräftigte die Kaufempfehlung. Der Analyst sieht langfristigen Wert in der Aktie, da große Projekte in Betrieb gehen und der Kapitalbedarf sinkt. Das Management strebt bis 2029 einen zusätzlichen freien Cashflow von 7 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 2025 an.

Mehta zeigt sich zuversichtlich, dass ConocoPhillips seine Ziele erreichen wird. Vier große Wachstumsprojekte sowie Kostensenkungen und Margenverbesserungen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar sollen dies unterstützen. Der Analyst erwartet, dass das Unternehmen weiterhin etwa 45 Prozent des operativen Cashflows ausschütten wird.

Devon Energy plant Dividendenerhöhung nach Fusion

Der Öl- und Gasproduzent Devon Energy (DVN) kündigte Anfang Februar eine Fusion mit Coterra Energy an. Nach Abschluss der Transaktion plant Devon eine Erhöhung der vierteljährlichen Dividende auf 31,5 US-Cent pro Aktie, verglichen mit derzeit 24 US-Cent. Zudem ist eine neue Aktienrückkaufermächtigung über 5 Milliarden US-Dollar vorgesehen. Aktuell bietet die Aktie eine Dividendenrendite von 2,14 Prozent.

Gabriele Sorbara von Siebert Williams Shank erhöhte sein Kursziel von 50 auf 55 US-Dollar und bestätigte die Kaufempfehlung. Der Analyst erwartet, dass die Übernahme wertsteigernd für den diskontierten Cashflow pro Aktie und die Free-Cashflow-Rendite sein wird. Der Verschuldungsgrad dürfte leicht sinken.

Der Zusammenschluss erhöht die Größe und Bedeutung von Devon erheblich und ermöglicht es dem Unternehmen, mit Wettbewerbern wie EOG Resources und Diamondback Energy zu konkurrieren. Sorbara geht davon aus, dass die verbesserte Wettbewerbsposition "letztendlich zu einer Neubewertung führen wird". Das Unternehmen strebt bis Ende 2027 jährliche Synergien vor Steuern in Höhe von 1 Milliard US-Dollar an.

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Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

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