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Vorwerk Group schlägt Sonderdividende nach starkem Geschäftsjahr 2025 vor

Der Industriekonzern übertrifft mit 704 Millionen Euro Umsatz die Erwartungen und belohnt Aktionäre mit Zusatzausschüttung.

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Vorwerk Group schlägt Sonderdividende nach starkem Geschäftsjahr 2025 vor

Die Vorwerk Group SE hat am Dienstag starke Jahreszahlen für 2025 präsentiert und kündigt auf der kommenden Hauptversammlung eine Sonderdividende von 0,40 Euro pro Aktie an. Zusätzlich zur ordentlichen Dividende von 0,70 Euro erhalten Aktionäre damit insgesamt 1,10 Euro je Anteilsschein. Grundlage ist ein deutlich verbessertes Geschäftsergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Der Konzernumsatz kletterte 2025 auf 704 Millionen Euro – ein Anstieg von beachtlichen 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Noch beeindruckender entwickelte sich das operative Ergebnis: Das EBITDA mehr als verdoppelte sich auf 163 Millionen Euro, was einer Marge von 23,2 Prozent entspricht. Diese Kennzahl belegt die deutlich gestiegene Profitabilität des Unternehmens.

Das vierte Quartal trug maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Mit einem Quartalsumsatz von 199 Millionen Euro – ein Plus von 25 Prozent im Jahresvergleich – und einer EBITDA-Marge von 28,9 Prozent zeigte Vorwerk eine besonders starke Schlussphase. Begünstigt wurde dies laut Unternehmensangaben durch milde Wetterbedingungen, Projektabschlüsse und kräftige Beiträge aus Joint Ventures.

Solide Bilanz und wachsende Belegschaft

Die Finanzkraft des Konzerns hat sich erheblich verbessert. Die Cash-Position stieg von 177 Millionen Euro auf 280 Millionen Euro, die Nettoliquidität erhöhte sich von 154 Millionen Euro auf 262 Millionen Euro. Damit verfügt Vorwerk über eine komfortable Ausgangsbasis für künftige Investitionen.

Die Mitarbeiterzahl wuchs um 15 Prozent auf 2.243 Beschäftigte, verglichen mit 1.948 im Vorjahr. Dieses Wachstum spiegelt den operativen Ausbau des Unternehmens wider. Allerdings gab es auch Wermutstropfen: Der Auftragsbestand sank von 1,188 Milliarden Euro auf 1,021 Milliarden Euro, und der Auftragseingang fiel von 685 Millionen Euro auf 538 Millionen Euro.

Positiv zu bewerten ist hingegen das insgesamt akquirierte Projektvolumen, das von 777 Millionen Euro auf 991 Millionen Euro zulegte. Dies signalisiert, dass Vorwerk langfristig neue Projekte gewinnen konnte, auch wenn der kurzfristige Auftragseingang rückläufig war.

Ausblick 2026: Weiteres Wachstum erwartet

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich. Vorwerk prognostiziert einen Umsatz zwischen 730 Millionen Euro und 780 Millionen Euro, was einem Wachstum von 4 bis 11 Prozent entspricht. Das EBITDA soll sich auf 160 bis 180 Millionen Euro belaufen, bei einer angestrebten Marge von rund 22,5 Prozent im Mittelwert.

Damit setzt Vorwerk auf Kontinuität nach einem außergewöhnlich starken Jahr. Die Kombination aus solider Bilanz, wachsender Belegschaft und einem klaren Umsatzziel für 2026 unterstreicht die stabile Positionierung des Konzerns. Aktionäre dürfen sich zudem über die attraktive Gesamtdividende von 1,10 Euro je Aktie freuen.

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