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Venezuela fährt Ölproduktion wieder hoch nach US-Embargo

Der venezolanische Staatskonzern PDVSA nimmt die Ölförderung wieder auf, nachdem US-Sanktionen die Exporte nahezu zum Erliegen gebracht hatten. Die Wiederaufnahme erfolgt unter amerikanischer Aufsicht.

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Venezuela fährt Ölproduktion wieder hoch nach US-Embargo

Venezuelas staatlicher Energiekonzern PDVSA hat damit begonnen, die drastischen Produktionskürzungen rückgängig zu machen, die während des strengen US-Ölembargos vorgenommen werden mussten. Dies berichteten drei mit den Operationen vertraute Quellen gegenüber Reuters. Die Rohölexporte werden nun unter US-Aufsicht wieder aufgenommen.

Exporte brachen fast vollständig ein

Die Ölexporte des OPEC-Mitglieds waren in den Wochen nach der Verhängung der US-Blockade im Dezember nahezu auf null gefallen. Einzig der amerikanische Ölkonzern Chevron durfte weiterhin Rohöl aus seinen Joint Ventures mit PDVSA unter einer speziellen US-Lizenz exportieren. Alle anderen Lieferungen kamen zum Stillstand.

Millionen Barrel blockiert

Das Embargo führte zu einer kritischen Situation: Millionen Barrel Rohöl saßen in Onshore-Tanks und auf Schiffen fest. Als die Lagerkapazitäten vollständig ausgeschöpft waren, musste PDVSA zu drastischen Maßnahmen greifen. Der Staatskonzern war gezwungen, Bohrlöcher stillzulegen und Produktionskürzungen bei den Gemeinschaftsunternehmen im Land anzuordnen.

Schrittweise Normalisierung

Mit der Wiederaufnahme der Exporte unter US-Kontrolle kann Venezuela nun die Produktion schrittweise wieder hochfahren. Dies ist ein wichtiger Schritt für das südamerikanische Land, dessen Wirtschaft stark von den Öleinnahmen abhängig ist. Die genauen Bedingungen und der Umfang der erlaubten Exporte bleiben jedoch unter strenger amerikanischer Überwachung.

Für den globalen Ölmarkt könnte die Rückkehr venezolanischer Lieferungen zu einer leichten Entspannung beitragen, auch wenn die Mengen zunächst begrenzt bleiben dürften.

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