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US-Benzinbestände steigen auf Zweijahreshoch

Die amerikanischen Benzinlager verzeichnen den stärksten Wochenanstieg seit Dezember 2023. Besonders an der Golfküste erreichen die Bestände Rekordniveaus.

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US-Benzinbestände steigen auf Zweijahreshoch

Die US-Benzinbestände sind in der Woche zum 9. Januar 2025 um beachtliche 9 Millionen Barrel gestiegen. Dies markiert den größten wöchentlichen Zuwachs seit mehr als einem Jahr und treibt die Gesamtbestände auf den höchsten Stand seit Dezember 2023, wie die Energy Information Administration (EIA) am Mittwoch mitteilte.

Golfküste erreicht Vierjahreshoch

Besonders ausgeprägt fiel der Anstieg im wichtigsten US-Raffineriezentrum an der Golfküste aus. Dort kletterten die Benzinlager um 1,5 Millionen Barrel auf 94,8 Millionen Barrel – der höchste Wert seit Januar 2020. Die Region spielt eine Schlüsselrolle für die amerikanische Kraftstoffversorgung.

Rohölimporte ziehen an

Parallel zum Benzinlageranstieg erhöhten sich auch die kommerziellen Rohölimporte der USA deutlich. Sie erreichten in der Berichtswoche den höchsten Stand seit November 2024. Dies deutet auf eine verstärkte Importaktivität der amerikanischen Raffinerien hin.

Auswirkungen auf den Ölmarkt

Der deutliche Lageraufbau könnte auf eine schwächere Nachfrage oder erhöhte Raffinerie-Produktion hindeuten. Für den globalen Ölmarkt sind die US-Lagerdaten ein wichtiger Indikator, da die Vereinigten Staaten zu den weltgrößten Kraftstoffverbrauchern zählen. Steigende Bestände üben tendenziell Druck auf die Preise aus.

Die EIA veröffentlicht wöchentlich detaillierte Statistiken zu Lagerbeständen, Produktion und Nachfrage im amerikanischen Energiesektor. Diese Daten werden von Marktteilnehmern weltweit aufmerksam verfolgt und beeinflussen häufig die Kursentwicklung von Rohöl und Kraftstoffen an den internationalen Börsen.

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