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US-Aktienmärkte steigen dank niedrigerer Renditen

Megacap-Stocks, Fed-Vorsitzender Powell und bevorstehende Wirtschaftsdaten beeinflussen die Marktstimmung

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US-Aktienmärkte steigen dank niedrigerer Renditen

Die Wall Street legte am Montag zu, als die Renditen von US-Staatsanleihen weiter zurückgingen und somit Megacap-Aktien wie Apple Inc, <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft Corp und Meta Platforms positiv beeinflussten. Die Kurse der Aktienindizes stiegen aufgrund des niedrigeren Zinsniveaus der US-Treasuries, was im Vorfeld von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell's Aussage und den Arbeitsmarktdaten diese Woche für frische Signale zur Zinsentwicklung sorgte.

Die megacap-sensiblen Aktien wie Apple, Microsoft und Meta Platforms waren die Top-Unterstützung für den S&P 500 und Nasdaq, während die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries auf den niedrigsten Stand seit dem 1. März fiel und bei 3,91% lag. Nachdem die Rendite der 2-jährigen US-Treasuries letzte Woche den höchsten Stand seit 2007 erreicht hatte, sank sie wieder auf 4,85%.

Renditeanstiege belasten in der Regel die Bewertungen von Aktien, insbesondere von Wachstums- und Technologieaktien, da höhere Zinssätze den Wert zukünftiger Cashflows reduzieren. Anfang dieses Jahres zeigten die US-Aktienindizes eine starke Performance, jedoch wurden sie in den letzten Wochen sehr volatil, da Investoren die Möglichkeit von höheren Zinsen über einen längeren Zeitraum berücksichtigen. Der S&P 500 stieg um 5,4% seit Anfang des Jahres, nachdem er 2022 einen Rückgang von 19,4% verzeichnete.

Die Anleger warten auf die Fabrikbestellungen für Januar, die um 10:00 Uhr ET erwartet werden, um die Auswirkungen höherer Zinsen auf den Fertigungssektor zu bewerten. In dieser Woche werden auch die Aussagen von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell sowie die Arbeitsmarktdaten für frische Signale zur Zinsentwicklung erwartet.

Die Investoren sehen für dieses Jahr mindestens drei weitere Zinserhöhungen von 25 Basispunkten und erwarten, dass die Zinssätze bis September von derzeit 4,67% auf 5,44% steigen werden. Die Marktteilnehmer beobachten auch die Aussagen von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell, um Anhaltspunkte für die zukünftige Politik zu erhalten, da die jüngsten starken Wirtschaftsdaten und Inflationszahlen darauf hindeuten, dass die Zentralbank die Zinssätze auf ein höheres als erwartetes Niveau erhöhen könnte.

"Investoren bereiten sich auf Powells Aussagen morgen vor, und ich glaube nicht, dass er sehr viel sagen wird, was er nicht schon die ganze Zeit gesagt hat. Die Fed hat im Wesentlichen die Bühne für weitere Zinserhöhungen gesetzt, vielleicht über Mai hinaus, und der Markt ist sich dessen sehr wohl bewusst", sagte Peter Cardillo, Chef-Marktwirtschaftler bei Spartan Capital Securities in New York.

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