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Uneinheitliche Entwicklung an Asiens Börsen

Chinas Märkte hoffen auf Hilfen, Japans Anleger fürchten Trumps Zolldrohungen

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Uneinheitliche Entwicklung an Asiens Börsen

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich. Während die chinesischen Märkte von der Erwartung zusätzlicher Konjunkturhilfen profitierten, sorgten Zolldrohungen des designierten US-Präsidenten Donald Trump für Unsicherheiten in Japan. Der Shanghai-Index verzeichnete ein Plus von 1,3 Prozent, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legte um 1,7 Prozent zu, auf insgesamt 3907 Punkte.

Donald Trump hat angekündigt, als eine der ersten Maßnahmen seiner zweiten Amtszeit Zölle auf Importe aus Kanada, Mexiko und China zu erhöhen. Diese Ankündigung führte zu einer angespannten Lage an den Märkten. Experten wie Carol Kong von der Commonwealth Bank of Australia sehen darin ein erhöhtes Risiko für weitere Unsicherheiten. Die Reaktion der Anleger könnte dazu führen, dass viele zunächst ihre Positionen verkaufen, was dem US-Dollar eine stärkere Position verschaffen könnte.

Die chinesischen Aktienmärkte reagierten positiv, da Marktbeobachter von weiteren Konjunkturpaketen ausgehen, um mögliche wirtschaftliche Belastungen abzufedern. Investitionsexperten wie Vis Nayar von Eastspring Investments sehen Spielraum für Überraschungen seitens der chinesischen Regierung. Besonders Rüstungs- und Halbleiteraktien standen bei Anlegern hoch im Kurs.

In Japan hingegen belasteten die Zolldrohungen die Stimmung. Der Nikkei-Index verlor 0,8 Prozent und notierte bei 38.134 Punkten. Der breiter gefasste Topix gab um 0,9 Prozent nach. Besonders exportabhängige Automobilhersteller gerieten unter Druck. Toyota Motor verlor 3,6 Prozent, Nissan Motor 4,7 Prozent und Honda Motor etwa drei Prozent. Auch in Südkorea gab es Verluste. Die Aktien von Samsung Electronics fielen um 3,4 Prozent. Das Unternehmen reorganisiert derzeit die Führungsspitze in seiner Halbleitersparte, die im dritten Quartal einen Gewinneinbruch von 40 Prozent zum Vorquartal hinnehmen musste.

Am Rohstoffmarkt blieb die Entwicklung der Ölpreise stabil. Ein Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon reduzierte das Risiko eines Preisanstiegs. Die Nordseesorte Brent verharrte bei 72,76 Dollar je Barrel, während das US-Öl WTI kaum verändert bei 68,72 Dollar notierte.

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