TSMC-Aktie steigt 5 Prozent nach starkem Februar-Umsatz
Der weltgrößte Chipfertiger meldet 22 Prozent Umsatzwachstum dank boomender KI-Nachfrage.

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC) hat im Februar 2025 einen Umsatz von umgerechnet rund 10 Milliarden US-Dollar erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 22,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Aktie des weltgrößten Auftragschipfertigers legte daraufhin im Handel in Taipeh um mehr als 5 Prozent auf 1.950 Neuen Taiwan-Dollar zu.
Im Vergleich zum Januar fiel der Umsatz um 20,8 Prozent – ein Rückgang, den TSMC mit saisonalen Effekten rund um das chinesische Neujahrsfest begründet. Solche monatlichen Schwankungen sind in der Halbleiterbranche Asiens typisch und gelten als normales Muster. Entscheidender für Investoren ist der Jahresvergleich, der deutlich positiv ausfällt.
In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres summierte sich der Umsatz auf insgesamt 718,91 Milliarden Neuen Taiwan-Dollar, was einem Zuwachs von 29,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltend starke Nachfrage nach hochentwickelten Halbleitern für Künstliche Intelligenz und Rechenzentren.
Schlüssellieferant für Apple, Nvidia und AMD
TSMC produziert Chips für einige der bedeutendsten Technologiekonzerne weltweit, darunter Apple, Nvidia und Advanced Micro Devices. Diese Unternehmen setzen die Halbleiter in Smartphones, KI-Systemen und Rechenzentren ein. Die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur treibt das Wachstum des taiwanischen Unternehmens maßgeblich voran.
Für deutsche Anleger ist TSMC vor allem über den US-amerikanischen Depotschein (ADR) an der New Yorker Börse zugänglich. Das Unternehmen gilt als wichtiger Indikator für die gesamte Halbleiterbranche und damit auch für den Technologiesektor insgesamt. Starke TSMC-Zahlen wirken sich häufig positiv auf Zulieferer und Abnehmer aus – ein Effekt, der auch an europäischen Börsen spürbar werden kann.
