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Thrive Capital investiert eine Milliarde Dollar in OpenAI

Joshua Kushners Risikokapitalgesellschaft sichert sich Vorzugskonditionen beim KI-Marktführer – bei einer Bewertung von 285 Milliarden Dollar.

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Thrive Capital investiert eine Milliarde Dollar in OpenAI

Thrive Capital, die Risikokapitalgesellschaft von Joshua Kushner, hat im Dezember rund eine Milliarde US-Dollar in OpenAI investiert. Die Transaktion erfolgte bei einer Unternehmensbewertung von 285 Milliarden Dollar und wurde am Mittwoch von einer mit den Vorgängen vertrauten Quelle bestätigt. Es handelt sich dabei um eine Vorzugsvereinbarung, die Thrive Capital eine bevorzugte Stellung unter den Geldgebern des KI-Startups sichert.

Thrive gehört seit Langem zu den wichtigsten finanziellen Unterstützern von OpenAI. Die Investition vom Dezember war ein eigenständiges Geschäft, doch laut der anonymen Quelle wird sich Thrive voraussichtlich auch an der aktuellen Megafinanzierungsrunde beteiligen. Ein Sprecher von Thrive lehnte eine Stellungnahme ab. Das Wall Street Journal hatte zuerst über die Investition berichtet.

Bewertung könnte auf 800 Milliarden Dollar steigen

OpenAI befindet sich derzeit in einer massiven Finanzierungsrunde, die insgesamt mehr als 100 Milliarden Dollar einbringen könnte. Damit würde die Bewertung des ChatGPT-Entwicklers auf bis zu 800 Milliarden Dollar klettern – ein neuer Rekord für ein privates Technologieunternehmen. Laut CNBC wird die Runde in Phasen abgeschlossen, wobei strategische Partner wie Nvidia, SoftBank und Amazon rund 90 Prozent der Mittel beisteuern.

Thrive selbst hat Anfang Februar bekannt gegeben, seinen jüngsten Fonds mit einem Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar erfolgreich geschlossen zu haben. OpenAI-CEO Sam Altman lobte die Nachricht öffentlich auf der Plattform X und unterstrich damit die enge Beziehung zwischen ihm und Joshua Kushner.

Politische Verbindungen im Hintergrund

Joshua Kushner verfügt über weitreichende Verbindungen in das Weiße Haus. Sein Vater Charles Kushner ist US-Botschafter in Frankreich, sein Bruder Jared Kushner der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump. Diese Netzwerke dürften OpenAIs strategische Positionierung in Washington weiter stärken.

Darüber hinaus beteiligte sich OpenAI im Dezember an Thrive Holdings, einem Unternehmen, das gezielt Firmen erwirbt und führt, die von Technologien wie künstlicher Intelligenz profitieren könnten. Finanzielle Details zu dieser Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben. Die gegenseitigen Beteiligungen verdeutlichen die enge strategische Verflechtung beider Unternehmen.

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