ANZEIGE

Tesla bekommt in China Gegenwind

Den Chinesen stösst das arrogante Geschäftsgebahren der Amerikaner auf.

2 Min
Tesla bekommt in China Gegenwind

Regulierungsbehörden und staatliche Medien in China scheinen unzufrieden mit Tesla Inc. (Nasdaq:TSLA) und der Art und Weise, wie das Unternehmen in letzter Zeit mit seinen Geschäftsabläufen umgegangen ist. Die Parteien üben weiterhin Druck auf den Autobauer aus und kritisieren ihn dafür, dass er den Schrei einer Frau" über sein Produkt bei einer kürzlichen Auto-Show ertränkt hat. Tesla hat diese Woche die Autoshow durchgeführt und muss sich auf schwierige Zeiten in China einstellen. Wirtschaftsanalysten meinen, dass Tesla am Ende eine seiner schlimmsten öffentlichen Krisen in dem Land erleben könnte. Marktinvestoren haben ebenfalls ihre Sicht der Dinge dargelegt und darauf hingewiesen, dass Tesla Gefahr läuft, einen Markt zu verlieren, der für das Wachstum und die Weiterentwicklung des Unternehmens über die Jahre hinweg ziemlich entscheidend war. Die Krise begann am Montag, als eine Frau auf einem der Autos von Tesla stand und gegen das minderwertige Produkt des Unternehmens protestierte. Die Frau behauptete, Kundin des Unternehmens zu sein und Probleme mit den Bremsen ihres Autos zu haben. Sie trug ein T-Shirt, das ihre Unzufriedenheit mit einem Auto zeigte, das sie angeblich von Tesla gekauft hatte. Die Worte auf ihrem T-Shirt lauteten: "Die Bremsen funktionieren nicht." Es war ein schwacher Moment für Tesla, dass die Frau öffentlich gegen einen Bremsenfehler in einem seiner Produkte protestierte, von dem sie behauptete, dass es nicht funktioniert. Solche Beschwerden sind in den letzten Monaten immer wieder aufgetaucht. Chinesische Social-Media-Nutzer haben mehrfach gepostet, dass viele Fahrer mit defekten Bremsen zu kämpfen hatten. Tesla steht vor einer großen Krise, da das Protestvideo der Frau weiterhin in den sozialen Medien die Runde macht. Auch die staatlichen Medien haben die Angelegenheit aufgegriffen und verbreiten sie live auf Nachrichtenquellen. Am Dienstag fand die Polizei in Shanghai die Frau, die an dem Protest beteiligt war, und gab ihren Namen als Zhang bekannt. Die Polizei beschuldigte sie der Störung der öffentlichen Ordnung und sagte, dass sie für fünf Tage inhaftiert werden würde. Tesla eilte zu seiner Verteidigung und behauptete, dass die Frau bereits im Februar in eine Kollision verwickelt war. Das Unternehmen gibt an, dass das Problem mit den Bremsen von der Kollision herrühren muss. Tesla beharrt darauf, dass die Frau gegen die geltenden Geschwindigkeitsvorschriften verstoßen hat und dass sie die Schuld daran trug. Das Unternehmen hat auch offengelegt, dass die Frau nur an einer Rückerstattung interessiert war und die Notwendigkeit einer Inspektion durch einen Dritten beharrlich abgelehnt hatte. China nimmt die Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter und hat Tesla schnell als arroganten Autobauer bezeichnet.

ChinaTesla

Meistgelesene News

  1. Chevron und Halliburton: Öldeal mit Venezuela treibt Aktienkurse an
  2. Tesla am Scheideweg: Rekordumsatz trifft auf milliardenschwere KI-Ambitionen
  3. Teslas 25-Milliarden-Wette: Vom Autobauer zum KI-Roboter-Konzern
  4. Tesla-Robotaxi-Strategie und BYD-Expansion prägen das globale EV-Duell
  5. Führungswechsel bei Volksbank Brawo und L3Harris erschüttern Märkte

Disclaimer