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Technologiewerte treiben Nikkei in die Höhe

Positive US-Vorgaben und schwächerer Yen stärken japanische Börsen, China bleibt zurückhaltend

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Technologiewerte treiben Nikkei in die Höhe

Die asiatischen Märkte zeigten am Donnerstag eine positive Entwicklung, insbesondere die japanischen Börsen profitierten von positiven Impulsen aus den USA. Der Nikkei-Index, der 225 Unternehmen umfasst, legte um 2,8 Prozent zu und erreichte einen Stand von 36.606 Punkten. Auch der breiter gefasste Topix-Index zeigte ein Plus von 1,9 Prozent und notierte bei 2579 Punkten. Besonders stark präsentierten sich die Technologiewerte im Nikkei. Der Chiptest-Hersteller Advantest erzielte mit einem Kursgewinn von 7,5 Prozent den größten Zuwachs. Auch der Kabelhersteller Fujikura sowie der Halbleiterausrüster Disco verzeichneten jeweils einen Anstieg von 6,6 Prozent.

Während die japanischen Anleger von den positiven Entwicklungen an der Wall Street und einem schwächeren Yen profitierten, zeigten sich die Märkte in China verhaltener. Die Börse in Shanghai blieb nahezu unverändert und schloss bei 2722 Punkten. Der Index der wichtigsten Unternehmen aus Shanghai und Shenzhen verzeichnete einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent auf 3182 Punkte. Die Zurückhaltung der chinesischen Anleger könnte auf Unsicherheiten bezüglich der kommenden geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbanken zurückzuführen sein.

Die Inflationsdaten aus den USA sorgten unterdessen für eine gedämpfte Erwartung hinsichtlich einer deutlichen Zinssenkung durch die US-Notenbank in der nächsten Woche. Im August lag die Kerninflation in den USA bei 0,28 Prozent und damit höher als erwartet. Dies nährte Spekulationen über eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im September. Chris Weston, ein Analyst des Onlinebrokers Pepperstone, äußerte sich zuversichtlich, dass eine moderate Zinssenkung bevorstehe. Die Finanzmärkte richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der eine Senkung der Zinsen als wahrscheinlich gilt.

Im frühen asiatischen Handel gab der Yen zunächst weiter nach, bevor er sich auf einem Niveau von 142,40 Yen pro US-Dollar stabilisierte. Diese Stabilisierung könnte auf Kommentare eines hochrangigen Vertreters der Bank of Japan (BoJ) zurückzuführen sein, der sich für eine Zinserhöhung um mindestens ein Prozent aussprach. Der Yen befindet sich seit einiger Zeit in einer Abwärtsspirale, was die Wettbewerbsfähigkeit japanischer Exporteure stärkt, zugleich jedoch die Importpreise erhöht.

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