ANZEIGE

Technische Probleme bei der DKB

Wiederholte Ausfälle werfen Fragen nach Systemzuverlässigkeit auf

2 Min
Technische Probleme bei der DKB

Onlinebanking-Plattformen bieten den Kunden eine bequeme Möglichkeit, ihre Finanzen von zu Hause oder unterwegs zu verwalten. Doch was passiert, wenn diese Plattformen ausfallen? Dieses Szenario erlebten die Kunden der Onlinebank DKB erst kürzlich - und das nicht nur einmal.

Am Montag mussten die DKB-Kunden feststellen, dass sie keinen Zugang zu ihrer App oder dem Webbanking hatten. Dies ist besonders bemerkenswert, da erst am vergangenen Mittwoch ein ähnliches Problem aufgetreten war. Bei beiden Gelegenheiten bestätigte die DKB, dass technische Probleme vorlagen.

Die Bank reagierte schnell auf die Situation und stellte sicher, dass sowohl die App als auch das Onlinebanking ab 14.30 Uhr wieder funktionierten. Doch trotz dieser schnellen Reaktion erklärte die DKB, dass es immer noch zu kleineren Verzögerungen beim Laden kommen könnte. In einem Statement entschuldigte sich die Bank bei ihren Kunden für die Unannehmlichkeiten.

Doch was war die Ursache für diese Störungen? Am vergangenen Mittwoch lag es an einem technischen Problem beim IT-Dienstleister der DKB, FI-TS. Dieser Ausfall betraf nicht nur die DKB, sondern auch andere Unternehmen wie den Wertpapierabwickler DWP Bank und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Interessanterweise gehört FI-TS zur Sparkassen-Finanzgruppe, wodurch die Auswirkungen noch breiter gefächert waren.

Aber es gibt noch einen weiteren interessanten Aspekt in der Geschichte der DKB. Kürzlich hat die Bank ihr Webbanking überarbeitet und eine neue App gestartet, wobei die alte App im Oktober eingestellt wurde. Trotz der Neugestaltung lief das alte Onlinebanking-System, das noch nicht abgeschaltet war, problemlos.

Die DKB, eine Tochter der Bayerischen Landesbank, ist eine der größten Direktbanken Deutschlands mit 5,4 Millionen Kunden. Interessant ist, dass die Bank im ersten Halbjahr dieses Jahres fast fünf Milliarden Euro an Kundeneinlagen verloren hat. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten, die die Zinssätze für ihre Tagesgeldkonten erhöht haben, blieb die DKB zunächst zurückhaltend. Erst im August zog die Bank nach und bot sowohl Neu- als auch Bestandskunden 3,5 Prozent Zinsen an.

CybersicherheitBankensektorOnline-Sicherheit

Meistgelesene News

  1. Chevron und Halliburton: Öldeal mit Venezuela treibt Aktienkurse an
  2. Tesla am Scheideweg: Rekordumsatz trifft auf milliardenschwere KI-Ambitionen
  3. Teslas 25-Milliarden-Wette: Vom Autobauer zum KI-Roboter-Konzern
  4. Tesla-Robotaxi-Strategie und BYD-Expansion prägen das globale EV-Duell
  5. Führungswechsel bei Volksbank Brawo und L3Harris erschüttern Märkte

Disclaimer