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Target, Best Buy und Pinterest legen vorbörslich zu – Nvidia fällt

Gemischte Signale an der Wall Street: Starke Quartalszahlen treiben Einzelwerte, während Nahost-Konflikt und KI-Exportbeschränkungen belasten.

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Target, Best Buy und Pinterest legen vorbörslich zu – Nvidia fällt

Die US-Aktienmärkte starteten am Dienstag mit deutlich schwächeren Futures in den Handelstag. Der sich ausweitende Konflikt im Nahen Osten drückte auf die Stimmung und trieb gleichzeitig die Ölpreise kräftig nach oben. Trotz des schwachen Gesamtumfelds sorgten starke Unternehmensmeldungen bei mehreren Einzelwerten für teils deutliche Kursgewinne.

Target-Aktien legten vorbörslich um 3,9 Prozent zu. Der US-Einzelhandelsriese hatte eine Jahresumsatzprognose veröffentlicht, die über den Erwartungen der Analysten lag. Das Unternehmen bereitet sich unter dem neuen CEO Michael Fiddelke auf eine neue Ära vor und setzt dabei auf stärkere Nachfrage in Kategorien wie Bekleidung sowie auf Vorteile aus Kosteneinsparungen und dem wachsenden Werbegeschäft.

Noch deutlicher fiel das Plus bei Best Buy aus: Die Papiere des Elektronikhändlers sprangen um mehr als 10 Prozent nach oben. Best Buy hatte die Gewinnerwartungen für das vierte Quartal übertroffen, obwohl die Jahresumsatzprognose hinter den Schätzungen der Wall Street zurückblieb. Für deutsche Anleger, die US-Konsumaktien beobachten, zeigt dies die anhaltende Kaufbereitschaft amerikanischer Verbraucher trotz eines herausfordernden Umfelds.

Nvidia unter Druck, Pinterest mit Milliardeninvestment

Nvidia-Aktien gerieten mit einem Minus von 2,3 Prozent unter Druck. Berichte über mögliche US-Exportbeschränkungen für KI-Beschleuniger an chinesische Unternehmen belasteten den Halbleiterriesen. Die US-Behörden erwägen demnach Obergrenzen für die Anzahl der Chips, die Nvidia an einzelne chinesische Abnehmer liefern darf – ein weiteres Kapitel im anhaltenden Technologiestreit zwischen Washington und Peking.

Pinterest hingegen gehörte zu den klaren Gewinnern des Tages: Die Aktien der Social-Media-Plattform stiegen um 9 Prozent. Auslöser war die Bekanntgabe einer strategischen Investition des aktivistischen Investors Elliott Investment Management in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar sowie Pläne für kurzfristige Aktienrückkäufe im Wert von 2 Milliarden Dollar. Solche Engagements von Elliott gelten als starkes Signal für weiteres Wertsteigerungspotenzial.

Von den steigenden Ölpreisen profitierten die Energiegiganten Exxon Mobil und Chevron, deren Aktien jeweils um mehr als 1 Prozent zulegten. Der Rohölpreis reagierte auf die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten.

Herbe Verluste bei MongoDB und AutoZone

Auf der Verliererseite stach MongoDB besonders hervor: Die Aktien des Datenbanksoftware-Unternehmens brachen um 26 Prozent ein. Schwächer als erwartete Prognosen für den Jahresumsatz sowie den bereinigten Gewinn im ersten Quartal schreckten Investoren ab. Auch AutoZone enttäuschte: Der Autoteilehändler verfehlte beim Umsatz die Erwartungen trotz eines über den Prognosen liegenden Gewinns – die Aktie verlor daraufhin rund 6 Prozent. Credo Technology büßte 11 Prozent ein, nachdem das Unternehmen lediglich Zahlen im Rahmen der bereits im Februar veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse gemeldet hatte.

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