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SpaceX plant IPO-Roadshow im Juni mit Fokus auf Privatanleger

Beim größten Börsengang der Geschichte sollen Privatanleger eine historisch einmalige Rolle spielen – SpaceX konkretisiert die Details.

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SpaceX plant IPO-Roadshow im Juni mit Fokus auf Privatanleger

SpaceX hat am Montagabend in einem virtuellen Treffen mit seinem Bankenteam erstmals konkrete Details zum geplanten Börsengang (IPO) offengelegt. Wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, soll die IPO-Roadshow Anfang Juni starten. Das Unternehmen von Elon Musk strebt dabei eine Bewertung von bis zu 1,75 Billionen US-Dollar an – was den Börsengang zum potenziell größten in der Geschichte machen würde.

Besonders auffällig ist die Strategie, die SpaceX für die Aktienverteilung verfolgt: Ein ungewöhnlich großer Teil der Aktien soll gezielt für Privatanleger reserviert werden. 1.500 von ihnen sollen nach dem Start der Roadshow im Juni zu einer eigens organisierten Veranstaltung eingeladen werden – ein in der Welt der Börsengänge bislang beispielloser Schritt.

Privatanleger im Mittelpunkt der IPO-Strategie

Finanzvorstand Bret Johnsen betonte während des virtuellen Treffens die strategische Bedeutung dieser Entscheidung. „Privatanleger werden ein entscheidender Teil davon sein, und zwar in einem größeren Maße als bei jedem anderen Börsengang in der Geschichte", sagte Johnsen laut den beiden Personen, die anonym bleiben wollten, da die Diskussion vertraulich war.

Johnsen begründete den hohen Privatanleger-Anteil mit einer bewussten Wertschätzung der langjährigen Unterstützer: „Dies sind Menschen, die uns und Elon (Musk) seit langer Zeit unglaublich unterstützt haben, und wir wollen sicherstellen, dass wir dies anerkennen." Diese Aussage unterstreicht, dass SpaceX den Börsengang nicht nur als Kapitalmaßnahme, sondern auch als Signal an seine treue Fangemeinde versteht.

Das Treffen am Montagabend war zugleich das erste Mal, dass das gesamte Bankenkonsortium im Rahmen des IPO-Prozesses zusammenkam. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur tatsächlichen Emission – die Zusammenführung aller beteiligten Banken gilt als entscheidender Schritt in der Vorbereitung eines Börsengangs dieser Größenordnung.

Angestrebte Bewertung von 1,75 Billionen Dollar

Reuters hatte bereits im vergangenen Monat berichtet, dass SpaceX mit einem ungewöhnlich hohen Privatanleger-Anteil die üblichen Regeln für Börsengänge neu schreiben will. Nun verdichten sich die Informationen: Der Raketenbauer plant, insgesamt 75 Milliarden US-Dollar einzunehmen. Bei einer Bewertung von bis zu 1,75 Billionen US-Dollar würde SpaceX damit nicht nur den größten IPO der Geschichte vollziehen, sondern auch zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt aufsteigen.

Für deutsche Privatanleger ist das Geschehen rund um den SpaceX-Börsengang von besonderem Interesse. Sollte das Unternehmen tatsächlich einen signifikanten Anteil der Aktien für Kleinanleger reservieren, könnte dies auch europäischen Investoren Zugangsmöglichkeiten eröffnen – wenngleich die genauen Bedingungen für internationale Anleger noch nicht bekannt sind. Die Entwicklungen rund um den IPO dürften in den kommenden Wochen weiter an Fahrt aufnehmen.

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