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SpaceX-Aktie fällt nach Starship-Testabbruch auf sechsten Verlusttag

Ein Triebwerksdefekt stoppte den Starship-Testflug in letzter Sekunde – die Aktie rutscht weiter unter den Emissionspreis.

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SpaceX-Aktie fällt nach Starship-Testabbruch auf sechsten Verlusttag

Die SpaceX-Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort und steuert auf den sechsten Verlusttag in Folge zu. Auslöser ist der gescheiterte Testflug der Starship-Megarakete, der am Donnerstag in letzter Sekunde abgebrochen werden musste. Am Freitag verlor die Aktie rund 4 % und fiel damit erneut unter den Emissionspreis von 135 US-Dollar.

Der Start war für Donnerstag innerhalb eines 90-minütigen Zeitfensters ab 17:45 Uhr Ortszeit in Texas geplant. Ein Fehler bei der Triebwerkszündung zwang SpaceX jedoch zur Absage des Starts. Elon Musk erklärte anschließend, dass zwei Raptor-Triebwerke entfernt und ersetzt werden müssen. Ein neuer Startversuch sei für Anfang der folgenden Woche geplant.

Erster Testflug nach dem Börsengang

Es handelte sich um den ersten Testflug der Starship V3 seit dem viel beachteten Börsengang des Unternehmens. Der Börsengang selbst war als fulminant beschrieben worden, doch seitdem befindet sich die Aktie in einem anhaltenden Abwärtstrend – ein klassisches Muster bei hochgejubelten Neuemissionen, wenn die Euphorie der ersten Handelstage der Realität weicht.

Bereits im Mai hatte ein vorangegangener Testflug Probleme bereitet. Damals wurde die Oberstufe der Starship in Richtung des Indischen Ozeans gelenkt, während der Super-Heavy-Booster eine kontrollierte Landung im Golf von Mexiko verfehlte. Grund dafür war, dass fünf der insgesamt 33 Raptor-Triebwerke nicht erneut zündeten – ein technisches Versagen, das die Grenzen der hochkomplexen Raketentechnologie deutlich aufzeigte.

FAA erteilt grünes Licht für weitere Tests

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hatte nach dem Vorfall im Mai eine Untersuchung angeordnet. Am Montag erteilte die Behörde SpaceX schließlich die Freigabe, die Testreihen fortzusetzen – ein notwendiger Schritt, bevor das Unternehmen überhaupt wieder starten durfte.

Für deutsche Anleger, die SpaceX-Aktien im Depot halten oder einen Einstieg erwägen, verdeutlicht die aktuelle Situation das erhebliche Risiko, das mit Investitionen in Raumfahrtunternehmen verbunden ist. Technische Rückschläge sind in dieser Branche keine Ausnahme, sondern Teil des Entwicklungsprozesses. Die Kombination aus einem volatilen Handelsumfeld nach dem Börsengang und den wiederholten Testproblemen belastet die Stimmung der Investoren spürbar.

Die Starship-Rakete gilt als zentrales Element der langfristigen Strategie von SpaceX. Das Fahrzeug soll künftig Satelliten, Fracht und Menschen in den Weltraum befördern und ist auch für die NASA-Mondmissionen im Rahmen des Artemis-Programms vorgesehen. Umso wichtiger ist es für das Unternehmen, die technischen Probleme schnell zu lösen und erfolgreiche Testflüge zu absolvieren, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.

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