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S&P 500 auf Rekordhoch: Märkte steuern auf Gewinnwoche zu

Nach einem Allzeithoch bei 7.816 Punkten zeigen sich US-Futures stabil – dritte Gewinnwoche in Folge in Sicht.

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S&P 500 auf Rekordhoch: Märkte steuern auf Gewinnwoche zu

Die US-Aktienmärkte befinden sich auf Erfolgskurs: Der S&P 500 markierte am Donnerstag ein neues Intraday-Allzeithoch bei 7.816,70 Punkten und schloss ebenfalls auf Rekordniveau. Am frühen Freitagmorgen zeigten sich die Futures kaum verändert – die Futures auf den S&P 500 lagen knapp über der Nulllinie, während die Nasdaq-100-Futures leicht nachgaben. Die Futures auf den Dow Jones Industrial Average stiegen lediglich um 20 Punkte.

Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq Composite steuern damit auf ihren dritten wöchentlichen Anstieg in Folge zu. Vor der Freitagssitzung liegt der S&P 500 im Wochenverlauf 0,5% im Plus, der Nasdaq Composite 0,4%. Der Dow Jones hingegen verzeichnet im bisherigen Wochenverlauf ein Minus von 0,4%.

Besonders stark zeigten sich am Donnerstag die Sektoren Technologie und Kommunikationsdienstleistungen, die jeweils rund 1% zulegten. Auch Softwaretitel rückten in den Fokus: Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) stieg am Donnerstag um mehr als 3% und hat in den vergangenen sechs Monaten rund 28% zugelegt – nachdem er im ersten Quartal noch um mehr als 24% eingebrochen war.

Starke Unternehmensgewinne stützen die Stimmung

Die Marktstimmung wird maßgeblich von robusten Unternehmensergebnissen getragen. Laut Daten des Analysehauses FactSet liegt das Gewinnwachstum der S&P-500-Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei rund 50%, nachdem mehr als 90% der Indexmitglieder ihre Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt haben.

Anastasia Amoroso, Chef-Anlagestrategin bei Partners Group, kommentierte die Lage in einem Interview mit CNBC: „Der Markt ist derzeit angemessen optimistisch gestimmt." Sie verwies dabei auf die Stärke der US-Unternehmensgewinne und merkte an, dass Softwaretitel eine „Rallye und Erholung" erlebt haben. „Ich denke, der Markt hat erkannt, dass wir diese Risiken vielleicht nicht angemessen eingepreist hatten", so Amoroso.

Für den Freitag stehen keine wichtigen Quartalszahlen an. Im Fokus der Anleger stehen die Einzelhandelsumsätze für Juli, die um 8:30 Uhr ET veröffentlicht werden. Ökonomen erwarten laut Dow Jones im Durchschnitt ein Umsatzwachstum von 0,1% gegenüber dem Vormonat.

Europäische Märkte mit positivem Ausblick

Auch die europäischen Aktienmärkte dürften die Woche positiv abschließen. Die Futures auf den Stoxx 50 stiegen vor Handelsbeginn um 0,3%. Für den deutschen DAX wird eine Eröffnung mit einem Plus von 0,39% erwartet, der britische FTSE 100 dürfte 0,29% höher in den Freitag starten. Der französische CAC 40 legte vorbörslich knapp 0,1% zu, der italienische FTSE MIB notierte bei 0,15%.

Yen unter Druck, Ölpreise stabil

Der japanische Yen wertete am Freitag gegenüber dem US-Dollar leicht auf und stieg um 0,2% auf 159,29 pro Dollar. Trotz der historischen US-japanischen Marktintervention vor rund zwei Wochen bleibt die japanische Währung unter Druck – angetrieben von hohen Ölpreisen und steigenden Renditen von Staatsanleihen, die makroökonomisch den Dollar begünstigen. Die psychologisch wichtige Marke von 160 Yen je Dollar bleibt damit weiterhin in Reichweite.

Die Ölpreise zeigten sich am Freitag kaum verändert. Die internationale Benchmark Brent-Rohöl hielt sich stabil bei 86,99 US-Dollar pro Barrel, die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) notierte unverändert bei 81,26 US-Dollar. Anleger wogen dabei neue US-Drohungen gegen den Iran gegen Sorgen über eine schwächelnde weltweite Nachfrage ab. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte wirtschaftliche Maßnahmen an, „die man im Iran noch nie gesehen hat". US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zudem, das US-Militär könne eine Seeblockade des Iran „unbefristet" aufrechterhalten.

Asiatische Märkte uneinheitlich

In Asien zeigte sich ein gemischtes Bild. Der japanische Nikkei 225 legte um 0,44% zu, der Topix stieg um 0,49%. Südkoreas Kospi kletterte um 1,14%, während der Nebenwerte-Index Kosdaq 0,57% verlor. Besonders stark zeigten sich asiatische Technologiewerte im Sog der US-Märkte: In Japan stiegen SoftBank Group um 5,08%, Tokyo Electron um 2,13%, Advantest um 4,02% und Kioxia um 3,87%. In Südkorea legte SK Hynix um über 6% zu, Samsung Electronics gewann 2,05%.

Schwächer präsentierten sich hingegen die chinesischen Märkte. Der Hang Seng Index in Hongkong sank um 0,93%, angeführt von Rückgängen im Gesundheitswesen (-1,11%) und bei akademischen Dienstleistungen (-1,06%). Der CSI 300 in Festlandchina gab geringfügig um 0,12% nach. Australiens S&P/ASX 200 notierte 0,92% tiefer.

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