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SAP-Chef Klein kündigt nächsten großen KI-Umbau an

Konzernchef Christian Klein bereitet die 110.000 SAP-Mitarbeiter per interner E-Mail auf eine tiefgreifende KI-Transformation vor.

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SAP-Chef Christian Klein treibt den Wandel des Walldorfer Softwarekonzerns weiter voran. In einer internen E-Mail, die der WirtschaftsWoche vorliegt, schwört Klein die weltweit rund 110.000 Mitarbeiter auf die nächste große Transformation ein. Der Konzernchef macht damit deutlich: Der Umbau bei SAP ist noch lange nicht abgeschlossen.

Für Anleger sendet diese Nachricht ein klares Signal. SAP positioniert sich konsequent als KI-Unternehmen – ein strategischer Schritt, der den Kurs der Aktie in den vergangenen Monaten bereits deutlich beflügelt hat. Der DAX-Schwergewicht aus dem nordbadischen Walldorf gehört damit zu den europäischen Technologiekonzernen, die den KI-Wandel aktiv gestalten wollen.

Transformation als Dauerzustand

Bei SAP gilt offenbar das Prinzip: Nach dem Umbau ist vor dem Umbau. Erst vor wenigen Jahren hatte Klein einen schmerzhaften Stellenabbau und die Neuausrichtung auf Cloud-Dienste durchgesetzt. Nun folgt die nächste Stufe – diesmal mit Künstlicher Intelligenz als zentralem Treiber.

Die Botschaft an die Belegschaft zeigt, dass Klein den Transformationsdruck nicht nachlässt. Für Investoren ist entscheidend, ob SAP die KI-Integration in seine Unternehmensanwendungen schnell genug vorantreibt, um im globalen Wettbewerb mit US-Rivalen wie Oracle oder Salesforce mithalten zu können. Die kommenden Quartalsberichte dürften zeigen, wie stark sich die KI-Strategie bereits in den Zahlen niederschlägt.

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