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Samsung-Aktie bricht 12% ein: Texas-Chipwerk weiter verzögert

Produktionsstart in der 37-Milliarden-Dollar-Anlage in Taylor, Texas, verschiebt sich erneut – auf Anfang 2027.

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Samsung-Aktie bricht 12% ein: Texas-Chipwerk weiter verzögert

Die Aktie von Samsung Electronics hat am Mittwoch massive Verluste verzeichnet. Nach einem Kurssturz von rund 12 Prozent auf 172.100 Won an der Seouler Börse summieren sich die Verluste über zwei Handelstage auf mehr als 20 Prozent.

Auslöser ist ein Bericht der Korea JoongAng Daily, der eine weitere Verzögerung beim Hochlauf des Samsung-Chipwerks in Taylor, Texas, enthüllt. Mehrere mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichteten der Zeitung, dass ein signifikanter Produktionshochlauf nun erst für Anfang 2027 erwartet werde – statt wie ursprünglich geplant Ende 2025.

Die 37 Milliarden Dollar teure Anlage befindet sich demnach zwar im Pilotbetrieb, doch fehlt laut dem Bericht ein klarer Meilenstein für den eigentlichen Produktionsstart. Eine weitere Quelle verwies auf verschobene Zeitpläne und Probleme bei der Fabrikauslastung.

Verzögerung bei 2-Nanometer-Chips trifft Anleger hart

Besonders brisant: Die Verzögerung betrifft die Massenproduktion von 2-Nanometer-Chips der zweiten Generation, intern als SF2P bezeichnet. Diese Chips gelten als entscheidend für Samsungs Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem taiwanesischen Rivalen TSMC im globalen Auftragsfertigungsmarkt.

Samsung selbst versuchte die Lage zu relativieren. Gegenüber der Zeitung erklärte das Unternehmen, die Hinweise auf die Produktion seien als Abschluss der Vorbereitungen für die Massenfertigung bis Ende 2026 zu verstehen – und das Werk werde bis dahin betriebsbereit sein.

Das Taylor-Projekt war bereits 2021 angekündigt worden und hat seitdem mehrere Verzögerungen erlebt. Trotz prominenter Kundenverträge – darunter ein gemeldeter Auftrag von Tesla im Wert von 16,5 Milliarden Dollar – bleibt der Zeitplan instabil. Für deutsche Anleger, die in Samsung-Papiere oder verwandte Halbleiter-ETFs investiert sind, unterstreicht die Entwicklung die operativen Risiken großer Chip-Investitionen in den USA.

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