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Roche erfüllt Umsatzprognosen trotz schwacher Pharmaverkäufe im dritten Quartal

Der Schweizer Pharmariese meldet 19,16 Milliarden Dollar Umsatz und trifft die Erwartungen der Analysten.

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Roche erfüllt Umsatzprognosen trotz schwacher Pharmaverkäufe im dritten Quartal

Der Schweizer Pharmariese Roche hat am Donnerstag seinen Umsatzbericht für das dritte Quartal vorgelegt. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 19,16 Milliarden Dollar und traf damit die Erwartungen der Analysten. Die von FactSet zusammengefassten Schätzungen der Marktbeobachter wurden exakt erreicht. Im Vorjahreszeitraum hatte Roche einen Umsatz von 18,76 Milliarden Dollar ausgewiesen.

Die Roche-Aktie mit dem Ticker RHHBY zeigte sich am frühen Donnerstag nach der Veröffentlichung der Zahlen noch nicht aktiv. Anleger hatten damit zunächst keine unmittelbare Kursreaktion auf das Zahlenwerk zu verzeichnen.

Pharmageschäft knapp unter den Erwartungen

Das entscheidende pharmazeutische Geschäft brachte einen Umsatz von 14,85 Milliarden Dollar ein. Die Analysten hatten hier mit nahezu 14,9 Milliarden Dollar gerechnet. Damit verfehlte die wichtigste Sparte des Konzerns die Erwartungen der Marktbeobachter nur knapp. Die Pharmasparte bleibt jedoch mit Abstand der größte Umsatzträger des Unternehmens.

Die Diagnostiksparte steuerte fast 4,3 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei. Zusammengenommen ergeben die beiden Segmente mit rund 19,15 Milliarden Dollar nahezu den gesamten ausgewiesenen Konzernumsatz. Für deutsche Anleger ist die Aufteilung insofern relevant, als sie zeigt, wie stark Roche von der Entwicklung der Arzneimittelsparte abhängt.

Was die Zahlen für Anleger bedeuten

FactSet ist ein Anbieter von Finanzdaten, der die Schätzungen zahlreicher Analystenhäuser bündelt und daraus einen Konsenswert bildet. Trifft ein Unternehmen diesen Konsens exakt, gilt das an den Märkten als solides Ergebnis ohne größere Überraschungen. Genau das ist Roche im dritten Quartal gelungen: Der Gesamtumsatz lag punktgenau im Rahmen der Erwartungen.

Auffällig ist die Differenz zwischen den beiden Geschäftsbereichen. Während die Diagnostiksparte mit fast 4,3 Milliarden Dollar zum Gesamtbild beitrug, blieb das Pharmageschäft mit 14,85 Milliarden Dollar minimal hinter der Analystenprognose von nahezu 14,9 Milliarden Dollar zurück. Der Umsatzvergleich mit dem Vorjahr fällt dennoch positiv aus: Aus 18,76 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal wurden nun 19,16 Milliarden Dollar.

Für Privatanleger, die in Schweizer Pharmaaktien investiert sind oder ein Investment prüfen, liefert der Bericht damit ein gemischtes, aber insgesamt stabiles Bild. Der Konzern hält sein Umsatzniveau, verfehlt in der wichtigsten Sparte jedoch knapp die Erwartungen. Wie sich die Aktie im weiteren Handelsverlauf entwickelt, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch offen, da das Papier am frühen Donnerstag noch nicht aktiv gehandelt wurde.

Die vollständigen Zahlen zum dritten Quartal sowie mögliche Angaben zu Gewinn, Ausblick und weiteren Geschäftsbereichen waren in dem vorliegenden Umsatzbericht nicht enthalten. Anleger sollten daher die weiteren Veröffentlichungen des Unternehmens im Blick behalten, um ein vollständiges Bild der Geschäftsentwicklung zu erhalten.

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