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Perseus Mining weitet Aktienrückkaufprogramm auf A$150 Millionen aus

Der australische Goldproduzent Perseus Mining stockt sein laufendes Rückkaufprogramm um A$50 Millionen auf und signalisiert starkes Vertrauen in die eigene Bilanz.

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Perseus Mining weitet Aktienrückkaufprogramm auf A$150 Millionen aus

Der an der australischen Börse ASX und der kanadischen Börse TSX notierte Goldproduzent Perseus Mining hat eine Aufstockung seines laufenden Aktienrückkaufprogramms um A$50 Millionen genehmigt. Das Gesamtvolumen des Programms steigt damit auf A$150 Millionen. Das Unternehmen betreibt Goldprojekte in Ghana und der Elfenbeinküste und zählt damit zu den bedeutenden Goldproduzenten in Westafrika.

Auslöser für die Erweiterung war das Erreichen der ursprünglichen Programmobergrenze: Am 12. Juni hatte Perseus das im August 2024 aufgelegte Rückkaufprogramm über A$100 Millionen vollständig ausgeschöpft. Im Rahmen dieses ersten Programms erwarb das Unternehmen insgesamt 19,08 Millionen eigene Aktien.

Starke Bilanz als Grundlage für Kapitalrückführung

Seit dem Start der Aktienrückkaufprogramme im August 2024 hat Perseus insgesamt 45,08 Millionen Aktien im Gesamtwert von A$183,5 Millionen zurückgekauft. Diese Zahlen verdeutlichen das konsequente Engagement des Unternehmens, Kapital an seine Aktionäre zurückzuführen – ein klares Signal an den Markt über die finanzielle Stärke des Konzerns.

CEO und Managing Director Craig Jones begründete die Entscheidung mit dem anhaltend starken operativen Cashflow: „Die Entscheidung, unseren Rückkauf am Markt auf A$150 Millionen auszuweiten, unterstreicht unseren klaren Fokus auf die Gesamtrendite für die Aktionäre und die Disziplin bei der Kapitalallokation. Unsere Betriebe generieren weiterhin solide und nachhaltige Cashflows." Jones betonte zudem, dass die aktuellen Marktbedingungen das margenstarke Produktionsprofil und das organische Potenzial des Unternehmens weiterhin unterbewerten – weshalb der Rückkauf eigener Aktien eine „hochgradig wertsteigernde Kapitalverwendung" darstelle.

Der Vorstand von Perseus sieht in der Erweiterung des Rückkaufprogramms eine Möglichkeit, zwei strategische Ziele gleichzeitig zu verfolgen: die effiziente Rückgabe von Wert an die Aktionäre einerseits und die Wahrung einer starken Bilanz zur Finanzierung organischer Wachstumsinitiativen andererseits. Dies entspricht dem kommunizierten Kapitalallokationsrahmen des Unternehmens.

Umsetzung im Einklang mit Börsenregeln

Der erweiterte Rückkauf wird in Übereinstimmung mit allen geltenden ASX-Notierungsregeln sowie den Anforderungen des australischen Corporations Act durchgeführt. Zeitpunkt, Volumen und Preisgestaltung der einzelnen Rückkäufe hängen dabei vollständig von den vorherrschenden Marktbedingungen und dem jeweiligen Kursniveau der Aktie ab.

Für deutsche Privatanleger ist Perseus Mining vor allem als Vertreter des Segments kleinerer bis mittelgroßer Goldproduzenten relevant, die außerhalb der großen Bergbaukonzerne wie Barrick Gold oder Newmont operieren. Aktienrückkaufprogramme in dieser Größenordnung gelten in der Branche als deutliches Zeichen für Managementvertrauen in die eigene Bewertung und die Nachhaltigkeit der Cashflows – insbesondere in einem Goldmarktumfeld, das zuletzt von hohen Preisen geprägt war.

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