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Peloton-Aktie unter Druck: Umsatzprognose verfehlt Erwartungen deutlich

Schwache Geräteverkäufe und sinkende Mitgliederzahlen belasten den Fitness-Anbieter trotz Kostensenkungen.

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Peloton-Aktie unter Druck: Umsatzprognose verfehlt Erwartungen deutlich

Der US-amerikanische Fitness-Ausrüster Peloton Interactive steht unter erheblichem Druck. Das Unternehmen aus New York prognostiziert für das dritte Quartal einen Umsatz zwischen 605 und 625 Millionen US-Dollar – deutlich unter den Analystenschätzungen von 638,4 Millionen Dollar. Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursverlusten auf die schwache Prognose.

Besonders problematisch entwickeln sich die Verkäufe von Connected-Fitness-Geräten an bestehende Mitglieder. "Die niedriger als erwarteten Verkäufe belasteten die Ergebnisse", konstatierten Analysten von Bernstein. Zudem verzögerten längere Lieferzeiten die Umsatzrealisierung von rund 4 Millionen Dollar ins dritte Quartal, wie Finanzchefin Liz Coddington erklärte.

Die Mitgliederbasis schrumpfte im zweiten Quartal im Jahresvergleich um mehr als 6 Prozent auf 5,8 Millionen Nutzer. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltend schwierige Konsumentenstimmung in den USA wider, wo das Verbrauchervertrauen im Januar auf den niedrigsten Stand seit über elfeinhalb Jahren fiel.

Umfassende Restrukturierung unter neuer Führung

Unter CEO Peter Stern setzt Peloton auf drastische Kostensenkungen. Im Januar kündigte das Unternehmen den Abbau von 11 Prozent der Belegschaft an und erhöhte gleichzeitig die Preise für Geräte und Abonnements. Diese Maßnahmen sollen die Profitabilität des angeschlagenen Unternehmens verbessern.

Zusätzlich zur operativen Neuausrichtung steht ein Führungswechsel bevor: Finanzchefin Liz Coddington verlässt das Unternehmen, um sich anderen Möglichkeiten zu widmen. Sie bleibt bis März im Amt, während Peloton nach einem Nachfolger sucht.

Quartalsergebnisse enttäuschen Anleger

Die Zahlen für das zweite Quartal, das am 31. Dezember endete, verfehlten die Erwartungen deutlich. Der Verlust je Aktie lag mit 9 Cent über den prognostizierten 6 Cent. Der Umsatz erreichte 656,5 Millionen Dollar und blieb damit ebenfalls hinter den Analystenschätzungen von 674,3 Millionen Dollar zurück.

Die schwachen Ergebnisse verdeutlichen die Herausforderungen für Peloton in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt. Das Unternehmen, das während der Corona-Pandemie einen Boom erlebte, kämpft nun mit nachlassender Nachfrage und einem veränderten Konsumverhalten der Verbraucher.

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