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Öl stabil, da die Delta-Variante die Nachfrageerholung belastet

US-Energieinformationsbehörde: Rohölproduktion wird sinken

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Öl stabil, da die Delta-Variante die Nachfrageerholung belastet

Die Ölpreise blieben am Donnerstag stabil, da die Delta-Variante des Coronavirus weiterhin die Nachfrageaussichten belastet und einen Rückgang der US-Produktion im Golf von Mexiko aufgrund der durch den Hurrikan Ida verursachten Schäden ausgleicht. Rohöl der Sorte Brent stieg um 0901 GMT um 4 Cent auf $72,64 pro Barrel, während Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 11 Cent bzw. 0,16% auf $72,64 fiel. Etwa 77% der US-Golfproduktion blieb am Dienstag offline, was etwa 1,4 Millionen Barrel pro Tag (bpd) entspricht. Der Markt hat bisher etwa 17,5 Mio. Barrel Öl verloren. Die Offshore-Bohrungen im Golf machen etwa 17 % der US-Produktion aus. Die US-Energieinformationsbehörde (EIA) teilte am Mittwoch mit, dass die Rohölproduktion in den USA im Jahr 2021 voraussichtlich um 200 000 Barrel pro Tag auf 11,08 Mio. Barrel pro Tag sinken wird, wobei sie feststellte, dass der Hurrikan Ida einen stärkeren Rückgang als die vorherige Prognose von 160 000 Barrel pro Tag verursachen dürfte. Die Preise gerieten jedoch unter Druck, als die US-Energiebehörde am Mittwoch ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage im Jahr 2021 senkte und ihre Schätzung für 2022 kaum veränderte. "Die jüngste Welle des Coronavirus, die Ausbreitung durch die Delta-Variante, hat die Anleger im vergangenen Monat vorsichtig und pragmatisch werden lassen", sagte Tamas Varga, Ölanalyst beim Londoner Maklerunternehmen PVM Oil Associates. "Dieser Pessimismus spiegelt sich im jüngsten kurzfristigen Energieausblick wider, der gestern Nachmittag von der EIA veröffentlicht wurde".  Ebenfalls auf die Stimmung drückte die US-Notenbank, die ihre Prognose für das diesjährige BIP-Wachstum in den USA aufgrund des Wiederauflebens von COVID-19 senkte. Die Daten des American Petroleum Institute (API) zeigten, dass der Rückgang der Rohölvorräte in der am 3. September zu Ende gegangenen Woche geringer ausfiel als in einer Reuters-Umfrage erwartet, der Rückgang der Benzin- und Destillatvorräte war jedoch größer als erwartet.

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