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Nvidia verzeichnet beispiellosen Börsenwert-Anstieg

Microsofts Investitionen und Analystenprognosen treiben Aktien in die Höhe

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Nvidia verzeichnet beispiellosen Börsenwert-Anstieg

Die Nvidia-Aktie hat einen bemerkenswerten Anstieg erlebt, der einen neuen Börsenrekord markiert. Am Mittwoch stieg der Aktienkurs des US-amerikanischen Unternehmens an der Wall Street um 13 Prozent, was zu einem Zuwachs der Marktkapitalisierung um 330 Milliarden Dollar führte. Dies ist der höchste absolute Tageszuwachs, den eine börsennotierte US-Firma jemals verzeichnet hat. Der vorherige Rückgang der Nvidia-Aktie, der mehr als 20 Prozent betrug, scheint damit vorerst beendet. Bereits im vorbörslichen Handel am Donnerstag verzeichnete die Aktie einen weiteren Anstieg um mehr als drei Prozent.

Ein entscheidender Faktor für diesen Anstieg waren die kürzlich bekannt gegebenen Pläne von <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft. Der Softwaregigant veröffentlichte am Dienstag seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsquartal und berichtete über Investitionen in Höhe von 19 Milliarden Dollar in den Ausbau von Rechenzentren. Diese Summe übertraf die Erwartungen deutlich. Besonders bemerkenswert war der Anstieg der Ausgaben für Künstliche Intelligenz, die schneller wuchsen als die Umsätze in Microsofts Cloud-Sparte. Microsofts CEO Satya Nadella betonte, dass das Unternehmen in der KI-Ära führend sein möchte und plant, im kommenden Jahr noch mehr in Nvidia-basierte Infrastruktur zu investieren. Diese Ankündigungen haben die Bedenken zerstreut, dass Nvidias gestiegene KI-Umsätze nur ein kurzfristiger Trend sein könnten.

Die positiven Aussichten für Nvidia wurden auch von Analysten unterstützt. UBS-Analyst Karl Keitstead äußerte in einer Mitteilung, dass die hohen Investitionsausgaben von Microsoft die meisten Nvidia- und Halbleiter-Investoren ermutigen dürften. Analysten von Morgan Stanley bezeichneten Nvidia als „Top-Pick“ und prognostizierten, dass Bedenken bezüglich Wettbewerbsdynamik, Exportkontrollen und Lieferkettenprobleme mit der Zeit abklingen würden. Darüber hinaus berichteten Analysten von Goldman Sachs über positive Zahlen des Nvidia-Konkurrenten AMD, der ebenfalls höhere Umsätze als erwartet vermeldete. Die Nachfrage nach Grafikprozessoren bleibt somit hoch.

Diese Entwicklungen widersprechen der Sorge, dass große Technologieunternehmen und Cloud-Anbieter zu schnell zu viel Geld in Nvidia-Chips und Infrastruktur investieren könnten. In der vergangenen Woche waren Tech-Aktien, darunter auch Google-Mutterkonzern Alphabet, infolge enttäuschender Quartalszahlen eingebrochen. Dies hatte Zweifel an der Fortsetzung der Tech-Rally geweckt. Nun zeigt sich eine Trendwende nicht nur bei Nvidia, sondern auch bei anderen Tech-Unternehmen. So stiegen die Aktien des Chipherstellers Broadcom um zwölf Prozent, ASML legte an der Wall Street fast zehn Prozent zu, und Meta verzeichnete nachbörslich einen Zuwachs von sieben Prozent.

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