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Nikkei steigt 0,6 Prozent – Chip-Aktien führen Kursgewinne an

Japanische Aktienmärkte legen im frühen Handel zu, angetrieben von KI-Hoffnungen und starken Gewinnen bei Halbleiterwerten.

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Nikkei steigt 0,6 Prozent – Chip-Aktien führen Kursgewinne an

Der japanische Leitindex Nikkei notiert im frühen Handel 0,6 Prozent höher bei 66.519,40 Punkten. Treiber der Aufwärtsbewegung sind vor allem Chip-Aktien, die von wachsenden Hoffnungen auf eine steigende Nachfrage im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz profitieren. Trotz geopolitischer Unsicherheiten zeigen sich die Märkte in Tokio damit in robuster Verfassung.

Besonders stark präsentieren sich die Halbleiterwerte: Lasertec verzeichnet einen Kursanstieg von 6,5 Prozent und gehört damit zu den größten Gewinnern des Tages. Renesas Electronics legt ebenfalls zu und notiert 2,5 Prozent im Plus. Beide Unternehmen gelten als wichtige Zulieferer und Ausrüster für die globale Chipindustrie und profitieren direkt von der anhaltenden Investitionswelle rund um KI-Infrastruktur.

KI-Boom befeuert Investitionsausgaben

Ein wesentlicher Impulsgeber für die positive Stimmung ist die Ankündigung des US-Technologieriesen <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet, seine Schätzung für die diesjährigen Investitionsausgaben um 15 Milliarden US-Dollar angehoben zu haben. Der Ausbau der KI-Infrastruktur schreitet damit weltweit voran und sorgt für steigende Erwartungen an die Nachfrage nach Halbleitern und verwandten Technologien. Für japanische Chipwerte bedeutet dies konkrete Geschäftsperspektiven.

Der US-Dollar notiert gegenüber dem japanischen Yen bei 163,11 Yen, verglichen mit 163,10 Yen zum Börsenschluss in Tokio am Mittwoch. Der Wechselkurs bewegt sich damit kaum verändert, was für exportorientierte japanische Unternehmen ein stabiles Umfeld darstellt. Ein schwacher Yen begünstigt in der Regel die Wettbewerbsfähigkeit japanischer Exporteure auf den Weltmärkten.

Geopolitische Risiken bleiben im Blick

Trotz der positiven Marktstimmung beobachten Anleger die Lage im Nahen Osten mit Aufmerksamkeit. US-Präsident Trump hatte damit gedroht, iranische Infrastruktur zu zerstören, sollte der Iran Schiffe angreifen, die die Straße von Hormus passieren. Diese wichtige Meerenge ist eine der bedeutendsten Schifffahrtsrouten für den globalen Ölhandel.

Die Entwicklungen rund um den Iran-Konflikt und die Rohölpreise stehen daher weiterhin im Fokus der Marktteilnehmer. Eskalationen in der Region könnten die Energieversorgung belasten und die globalen Märkte unter Druck setzen. Vorerst überwiegen jedoch die positiven Impulse aus dem Technologiesektor die geopolitischen Bedenken.

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