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Nikkei 225 verliert 1,57 Prozent – Japanische Börse schwach

Verluste in Papier, Transport und Kommunikation belasten Tokios Märkte. Verlierer überwiegen deutlich gegenüber Gewinnern.

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Nikkei 225 verliert 1,57 Prozent – Japanische Börse schwach

Die japanischen Aktienmärkte haben am Freitag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der Nikkei 225 gab um 1,57 Prozent nach und belastete damit das Stimmungsbild an den asiatischen Börsen. Besonders die Sektoren Papier und Zellstoff, Transport sowie Kommunikation zogen den Leitindex nach unten.

Das Kräfteverhältnis an der Tokioter Börse war eindeutig: 2.078 Verlierer standen lediglich 1.424 Gewinnern gegenüber, während 286 Aktien unverändert aus dem Handel gingen. Die breite Schwäche spiegelt eine allgemeine Risikoaversion unter den Marktteilnehmern wider.

Stärkste Gewinner im Nikkei 225

Trotz des schwachen Gesamtmarktes gab es einzelne Ausreißer nach oben. Shift Inc (TYO: 3697) führte die Gewinnerliste mit einem Plus von 11,81 Prozent an und schloss bei 750,00 Punkten. BayCurrent Consulting Inc (TYO: 6532) legte um 6,00 Prozent auf 5.618,00 zu, während Nintendo Co Ltd (TYO: 7974) um 3,50 Prozent auf 8.615,00 kletterte.

Diese drei Werte konnten sich damit klar vom negativen Markttrend abkoppeln und verzeichneten teils zweistellige Kursgewinne – ein Zeichen dafür, dass selektive Kaufbereitschaft trotz der allgemeinen Schwäche vorhanden war.

Schwerste Verlierer unter Druck

Auf der Verliererseite traf es vor allem Technologie- und Rohstoffwerte hart. SUMCO Corp. (TYO: 3436), ein Hersteller von Siliziumwafern, verlor 9,99 Prozent und schloss bei 2.095,00. Kioxia Holdings Corp (TYO: 285A) brach um 9,86 Prozent auf 30.530,00 ein, und Sumitomo Metal Mining Co., Ltd. (TYO: 5713) verzeichnete ein Minus von 7,89 Prozent auf 10.150,00.

Die Verluste bei Kioxia und SUMCO deuten auf Druck im Halbleiter- und Technologiebereich hin, der zuletzt global unter Beobachtung steht. Sumitomo Metal Mining leidet als Rohstoffunternehmen zusätzlich unter dem schwächeren Rohstoffumfeld.

Volatilität steigt, Rohöl gibt nach

Der Nikkei Volatility Index, der die implizite Volatilität von Nikkei-225-Optionen misst, stieg um 4,08 Prozent auf 28,58 – ein Hinweis auf zunehmende Unsicherheit unter den Marktteilnehmern. Ein höherer Volatilitätswert signalisiert in der Regel, dass Anleger mit stärkeren Kursschwankungen rechnen.

Auch an den Rohstoffmärkten herrschte Abgabedruck. Rohöl zur Lieferung im Mai sank um 0,96 Prozent auf 93,78 US-Dollar pro Barrel. Brent-Öl zur Lieferung im Juni verlor 0,70 Prozent auf 98,69 US-Dollar. Gold-Futures für Juni gaben leicht um 0,05 Prozent auf 4.805,91 US-Dollar pro Feinunze nach.

Im Devisenmarkt legte der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen leicht zu: USD/JPY stieg um 0,11 Prozent auf 159,39. Das Währungspaar EUR/JPY notierte 0,09 Prozent höher bei 187,70. Der US-Dollar-Index-Future gewann 0,05 Prozent auf 98,07 – ein Zeichen für eine moderate Dollarnachfrage zum Wochenschluss.

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