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Netflix plant reines Barangebot für Warner Bros. Discovery

Der Streaming-Riese Netflix erwägt laut CNBC-Bericht, sein Übernahmeangebot für Warner Bros. Discovery auf eine reine Barzahlung umzustellen. Die Änderung könnte die Aktionärsabstimmung deutlich beschleunigen.

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Netflix plant reines Barangebot für Warner Bros. Discovery

<a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3ANFLX">Netflix plant offenbar eine strategische Anpassung seines Übernahmeangebots für Warner Bros. Discovery (WBD). Wie CNBC-Reporter David Faber am Mittwoch berichtete, erwägt der Streaming-Gigant, die ursprünglich geplante Mischung aus Bar- und Aktienzahlung durch ein reines Barangebot zu ersetzen.

Milliarden-Deal im Fokus

Die im Dezember vereinbarte Transaktion umfasst die Übernahme der Streaming-Plattform HBO Max und des Warner Bros. Filmstudios. Der aktuelle Deal bewertet WBD mit 27,75 Dollar pro Aktie, was einem Eigenkapitalwert von 72 Milliarden Dollar und einem Gesamtunternehmenswert von etwa 82,7 Milliarden Dollar entspricht.

Schnellere Abwicklung als Hauptvorteil

Eine Umstellung auf ein reines Barangebot würde den Genehmigungsprozess erheblich beschleunigen. Nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Quellen könnte die Aktionärsabstimmung von ursprünglich Frühjahr oder Frühsommer auf Ende Februar oder Anfang März vorgezogen werden.

Der Grund: Transaktionen mit Aktienkomponenten erfordern umfangreiche zusätzliche Finanzdaten und Buchhaltungsunterlagen, was Zeit und Kosten verursacht. Ein reines Barangebot würde diese Hürden eliminieren.

Paramount intensiviert feindliche Übernahmeabsichten

Die mögliche Änderung erfolgt zu einem brisanten Zeitpunkt. Paramount Skydance hat seine feindlichen Übernahmebemühungen für Warner Bros. Discovery verstärkt und bietet 30 Dollar pro Aktie – deutlich mehr als Netflix' aktuelles Angebot.

Anfang dieser Woche verklagte Paramount sogar Warner Bros. Discovery und CEO David Zaslav, um mehr Informationen darüber zu erhalten, warum der Verwaltungsrat das höhere Paramount-Angebot weiterhin ablehnt. Paramount argumentiert, sein Deal sei angesichts des geschätzten Wertes der TV-Netzwerke von Warner Bros. Discovery wertvoller.

Milliardärs-Unterstützung für Paramount

Paramount hat sein Gebot mittlerweile angepasst und die Unterstützung von Oracle-Mitbegründer und Milliardär Larry Ellison gesichert. Ellison ist der Vater von Paramount CEO David Ellison und bringt erhebliche finanzielle Ressourcen in die Waagschale.

Für die WBD-Aktionäre steht nun eine wegweisende Entscheidung an: Sollen sie das möglicherweise schnellere Netflix-Angebot annehmen oder auf das höher bewertete Paramount-Gebot setzen? Die kommenden Wochen dürften für die Zukunft der Medienlandschaft entscheidend sein.

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