Netflix-Aktie bricht ein: Streaming-Riese enttäuscht Anleger
Die US-Börsen zeigen sich vorbörslich uneinheitlich. Während Netflix mit einem Kurssturz von 7,4% auf schwache Prognosen reagiert, können United Airlines und Halliburton mit starken Quartalszahlen überzeugen.

Die US-Aktienmärkte präsentieren sich am Mittwoch im vorbörslichen Handel gemischt, nachdem die Futures nach dem deutlichen Abverkauf vom Vortag leicht ins Plus drehten. Investoren warten gespannt auf die Rede von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
<a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3ANFLX">Netflix enttäuscht mit schwacher Prognose
Der größte Verlierer des Tages ist Netflix mit einem Kurseinbruch von 7,4%. Der Streaming-Gigant legte eine enttäuschende Finanzprognose vor und warnte vor sinkenden Zuschauerzahlen bei lizenzierten Inhalten. Gleichzeitig strebt das Unternehmen eine milliardenschwere Übernahme des Hollywood-Studios Warner Bros Discovery an, was bei Anlegern für Unsicherheit sorgt.
United Airlines hebt ab
Ganz anders das Bild bei United Airlines: Die Aktie legte um 3,5% zu, nachdem die Fluggesellschaft die Gewinnerwartungen für das vierte Quartal übertroffen hatte. Der optimistische Ausblick für 2025 wird durch eine anhaltend starke Nachfrage von zahlungskräftigen Privat- und Geschäftsreisenden gestützt.
Berkshire Hathaway trennt sich von Kraft Heinz
Einen herben Rückschlag erlebte Kraft Heinz mit einem Minus von 5,8%. Eine behördliche Meldung deutet darauf hin, dass Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ihre 27,5-prozentige Beteiligung an dem Lebensmittelkonzern abstoßen könnte. Dies würde das Ende einer mehr als zehnjährigen Partnerschaft bedeuten.
Johnson & Johnson mit gemischten Signalen
Der Pharmakonzern Johnson & Johnson verlor 1%, obwohl das Unternehmen für 2026 einen Umsatz und Gewinn über den Markterwartungen prognostiziert. Belastend wirkt eine angekündigte Sonderbelastung in Höhe von "Hunderten von Millionen" US-Dollar aus einer kürzlich getroffenen Arzneimittelpreisvereinbarung mit der US-Regierung.
Weitere Gewinner und Verlierer
Halliburton konnte mit einem Plus von 1,8% überzeugen. Der Ölfelddienstleister übertraf im vierten Quartal sowohl bei Gewinn als auch Umsatz die Analystenerwartungen. Travelers legte um 0,2% zu, gestützt durch eine verbesserte Zeichnungsleistung und höhere Anlageerträge.
Teledyne Technologies sprang um beachtliche 4,9% nach oben. Das Technologieunternehmen profitierte von starken Umsätzen im Verteidigungsgeschäft und einer Erholung im kommerziellen Bereich.
Auf der Verliererseite fand sich Truist Financial mit einem Minus von 2,7%, obwohl die Bank höhere Gewinne meldete. Dollar Tree gab um 1,9% nach, nachdem BNP Paribas die Aktie auf "Underperform" herabgestuft hatte.
