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Nervosität und Kauflaune an Asiens Börsen

Japans Verluste und Chinas Gewinne im Vorfeld der US-Inflationsdaten

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Nervosität und Kauflaune an Asiens Börsen

Die asiatischen Börsenmärkte zeigen am Dienstag ein gemischtes Bild, da Investoren nervös auf die Veröffentlichung wichtiger US-Inflationsdaten warten. Während in Tokio Zurückhaltung und Verluste vorherrschen, konnten die Märkte in China und Hongkong leichte Gewinne verbuchen. Der Nikkei-Index in Japan fiel um 1,9 Prozent auf 38.437 Punkte, während der breiter gefasste Topix um 1,4 Prozent auf 2677 Punkte sank.

Im Gegensatz dazu zeigte sich die Börse in Shanghai mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 3216 Punkte robust. Auch der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legte um 1,7 Prozent auf 3787 Punkte zu. Diese Entwicklung spiegelt die Kauflaune der Anleger in China wider, die sich weniger von den anstehenden US-Daten beeindrucken ließen.

Im Fokus der Märkte stehen der Erzeugerpreisindex (PPI), der im Laufe des Tages veröffentlicht werden soll, sowie der Verbraucherpreisindex (CPI), dessen Bekanntgabe am Mittwoch erwartet wird. Experten vermuten, dass die US-Notenbank ihre restriktive Geldpolitik vorerst beibehalten könnte. Peter Cardillo von Spartan Capital Securities wies darauf hin, dass die Inflation möglicherweise durch die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der neuen US-Regierung, darunter Zölle, Steuerpolitik und Einwanderungsregelungen, angetrieben werden könnte.

In Japan gerieten Technologiewerte besonders unter Druck. Die Aktien des Halbleiterausrüsters Advantest verloren 7,8 Prozent, nachdem die US-Regierung weitere Exportbeschränkungen für KI-Chips angekündigt hatte. Auf der anderen Seite konnten Ryohin Keikaku, der Eigentümer der MUJI-Läden, mit einem Kursanstieg von 5,9 Prozent als größter Gewinner im Index hervorgehen. Energiewerte zeigten ebenfalls eine positive Entwicklung, wobei der Raffineriebetreiber Inpex um 1,6 Prozent zulegte, unterstützt durch steigende Ölpreise.

Die Stimmung an den japanischen Märkten bleibt insgesamt gedämpft, da die Unsicherheit über die weiteren geldpolitischen Schritte der USA anhält. Anleger in China scheinen hingegen optimistischer, was sich in den Kursgewinnen widerspiegelt. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die bevorstehenden US-Inflationsdaten, die entscheidend für die weitere Entwicklung der globalen Märkte sein könnten.

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