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Morgan Stanley streicht 2.500 Stellen – drei Prozent der Belegschaft

Die US-Investmentbank baut konzernweit Stellen ab – in allen drei Hauptgeschäftsbereichen, sowohl in Amerika als auch international.

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Morgan Stanley streicht 2.500 Stellen – drei Prozent der Belegschaft

Morgan Stanley entlässt rund 2.500 Mitarbeiter und damit etwa drei Prozent seiner weltweiten Belegschaft. Das berichtete das Wall Street Journal am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Stellenabbau betrifft alle drei Hauptgeschäftsbereiche der Bank.

Die Kürzungen sollen sowohl in den USA als auch im Ausland umgesetzt werden. Morgan Stanley gehört zu den größten Investmentbanken der Welt und beschäftigt weltweit rund 80.000 Mitarbeiter. Konkrete Gründe für den Abbau nannte die Bank laut WSJ-Bericht zunächst nicht.

Branchenweite Entlassungswelle erfasst Wall Street

Der Schritt fügt sich in eine umfassendere Entlassungswelle bei führenden US-Unternehmen ein. Als Treiber gelten unter anderem Effizienzgewinne durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Viele Konzerne überprüfen derzeit ihren Personalbedarf vor dem Hintergrund neuer Automatisierungsmöglichkeiten.

Besonders drastisch fiel der Stellenabbau zuletzt bei Block Inc aus, dem Fintech-Unternehmen von Twitter-Gründer Jack Dorsey: Ende Februar reduzierte Block seine Belegschaft um 40 Prozent. Amazon kündigte im Januar den Abbau von 16.000 Stellen an – ein weiteres Zeichen für den Umbau großer US-Konzerne.

Für deutsche Anleger ist Morgan Stanley vor allem als bedeutender Akteur im Investment Banking und Asset Management relevant. Die Aktie des Unternehmens wird an der New Yorker Börse (NYSE) unter dem Kürzel MS gehandelt. Wie sich der Stellenabbau auf die Profitabilität und die Geschäftszahlen auswirken wird, bleibt abzuwarten.

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