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Micron-Quartalsbericht am 30. September rückt Speicheraktien in den Fokus

Zwei Aktien aus der Speicherbranche könnten vor dem Quartalsbericht von Micron deutlich zulegen.

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Micron-Quartalsbericht am 30. September rückt Speicheraktien in den Fokus

Der 30. September könnte für den Aktienmarkt ein bedeutender Tag werden. An diesem Datum legt der Speicherriese Micron seinen nächsten Quartalsbericht vor. Marktbeobachter rechnen damit, dass die Zahlen einen Kursanstieg bei Speicheraktien auslösen könnten – und davon könnte auch Lam Research profitieren.

Beide Unternehmen gehören zu den zentralen Teilnehmern der Speicherbranche. Während Micron als Hersteller von Speicherchips direkt an der Entwicklung des Speichermarktes partizipiert, ist Lam Research als Ausrüster der Halbleiterindustrie eng mit den Produktionsprozessen der Speicherhersteller verbunden. Die Aktien beider Unternehmen werden derzeit zu attraktiven Bewertungen gehandelt, was sie aus Sicht der Analysten zu einer aktuellen Kaufempfehlung macht.

Speicherdefizit als langfristiger Wachstumstreiber

Ein wesentlicher Faktor für die optimistische Einschätzung ist das anhaltende Speicherdefizit. Dieses soll bis zum Jahr 2030 Bestand haben, was ein gesundes Wachstum sichert, das Lam Research und Micron derzeit verzeichnen. Ein struktureller Nachfrageüberhang nach Speicherchips würde beide Unternehmen begünstigen und ihre Erlös- und Gewinnentwicklung stützen.

Für deutsche Anleger ist die Entwicklung der Speicherbranche besonders relevant, weil sie als Barometer für die gesamte Halbleiterindustrie gilt. Steigende Speicherpreise und eine robuste Nachfrage wirken sich traditionell positiv auf die Ausrüster und Zulieferer aus – ein Umfeld, von dem Lam Research als Anbieter von Halbleiterfertigungsanlagen überproportional profitieren kann.

Warum der 30. September entscheidend ist

Der Quartalsbericht von Micron am 30. September könnte als Katalysator wirken. Sollten die vorgelegten Zahlen die Erwartungen erfüllen oder übertreffen, dürfte dies die Zuversicht in die gesamte Speicherbranche stärken. In der Vergangenheit haben Quartalszahlen großer Speicherhersteller häufig die Kurse verwandter Unternehmen mit nach oben gezogen.

Die Kombination aus einem bis 2030 prognostizierten Speicherdefizit und attraktiven Bewertungen macht beide Aktien für Anleger interessant, die auf eine anhaltende Erholung der Speicherbranche setzen. Ob sich die Prognose bewahrheitet, dürfte sich bereits kurz nach dem 30. September zeigen, wenn der Markt auf die Micron-Zahlen reagiert.

Anleger sollten dabei beachten, dass die Halbleiter- und Speicherbranche traditionell zyklisch ist. Prognosen über einen so langen Zeitraum wie bis 2030 sind mit Unsicherheiten behaftet und sollten stets vor dem Hintergrund der eigenen Anlagestrategie bewertet werden.

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