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Mexikos Inflation sinkt im Mai auf 3,94 Prozent

Die Teuerungsrate fällt zum zweiten Mal in Folge und kehrt in den Zielkorridor der Zentralbank Banxico zurück.

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Mexikos Inflation sinkt im Mai auf 3,94 Prozent

Mexikos jährliche Inflationsrate ist im Mai auf 3,94 Prozent gesunken. Das zeigen offizielle Daten, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Es ist der zweite Monat in Folge, in dem sich die Teuerung verlangsamt – und gleichzeitig eine Rückkehr in den Zielbereich der mexikanischen Zentralbank Banxico.

Im April hatte die Inflationsrate noch bei 4,45 Prozent gelegen. Der Rückgang fiel damit deutlicher aus als von Ökonomen erwartet: Eine Reuters-Umfrage hatte einen Anstieg von 4,2 Prozent prognostiziert. Mexiko ist die zweitgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas und steht damit im Fokus internationaler Investoren und Handelspartner.

Banxico-Ziel wieder in Reichweite

Die mexikanische Zentralbank Banxico verfolgt ein Inflationsziel von 3 Prozent. Dabei toleriert sie eine Abweichung von einem Prozentpunkt nach oben oder unten – also eine Spanne zwischen 2 und 4 Prozent. Mit dem aktuellen Wert von 3,94 Prozent befindet sich die Inflation nun wieder innerhalb dieses Korridors.

Banxico geht davon aus, dass die Inflation ihr Ziel von genau 3 Prozent erst im zweiten Quartal 2027 erreichen wird. Bis dahin bleibt die Geldpolitik ein zentrales Thema für die Finanzmärkte in der Region. Die Rückkehr in den Zielkorridor ist dennoch ein positives Signal für die wirtschaftliche Stabilität des Landes.

Auf Monatsbasis sanken die Verbraucherpreise im Mai gegenüber April sogar leicht. Laut nicht saisonbereinigten Zahlen betrug der Rückgang 0,21 Prozent. Ein monatlicher Preisrückgang ist vergleichsweise selten und unterstreicht die aktuelle Abschwächung des Inflationsdrucks.

Einordnung für deutsche Anleger

Für deutsche Privatanleger mit Interesse an Schwellenländern ist die Inflationsentwicklung in Mexiko ein wichtiger Indikator. Eine sinkende Inflation gibt der Zentralbank mehr Spielraum für mögliche Zinssenkungen, was sich auf mexikanische Anleihen und den Peso auswirken kann. Mexiko ist zudem ein bedeutender Handelspartner der USA und eng in nordamerikanische Lieferketten eingebunden.

Die Entwicklung zeigt, dass sich die Preisdynamik in Mexiko nach einer Phase erhöhter Inflation wieder normalisiert. Ob dieser Trend anhält, wird von Ökonomen und der Zentralbank weiterhin genau beobachtet.

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