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Markus Kamieth wird neuer BASF-Chef

Ein Blick auf die Veränderungen in der Unternehmensleitung und ihre Bedeutung für die Zukunft

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Markus Kamieth wird neuer BASF-Chef

Das Rennen um den begehrten Chefposten beim weltgrößten Chemiekonzern BASF hat einen klaren Gewinner: Markus Kamieth, bisheriger Leiter des Asiengeschäfts, wird im kommenden Jahr die Verantwortung als Vorstandschef übernehmen. Diese Entscheidung wurde heute offiziell von BASF bekannt gegeben. Der amtierende Vorstandschef Martin Brudermüller wird sein Amt im Jahr 2024 an Kamieth übergeben. Diese Neubesetzung markiert einen bedeutenden Wechsel in der Führungsebene des Unternehmens.

Markus Kamieth, ein erfahrener und promovierter Chemiker, ist bereits seit 1999 Teil des BASF-Teams und gehört seit 2017 dem Vorstand an. In dieser Zeit hat er in verschiedenen Schlüsselpositionen in Deutschland, den USA und Asien hervorragende Leistungen erbracht. Sein umfangreiches Fachwissen und seine Führungsqualitäten werden von Aufsichtsrats-Chef Kurt Bock gelobt, der betonte, dass Kamieth "strategischen Weitblick sowie operative Umsetzungsstärke" vereint. Es wird erwartet, dass Kamieth frische Impulse in die Geschäfte von BASF einbringen wird.

Der amtierende Vorstandschef Martin Brudermüller, der seit 2018 die Geschicke des Unternehmens lenkte, wird nach Ablauf der Hauptversammlung am 25. April von seinem Posten zurücktreten. Anschließend wird er den Vorsitz des Aufsichtsrats von Mercedes-Benz übernehmen, was eine weitere bedeutende Position in der deutschen Wirtschaft darstellt.

Die Entscheidung für Markus Kamieth als neuen Vorstandschef war nicht alleinig, denn auch die Technologiechefin Melanie Maas-Brunner wurde als potenzielle Kandidatin gehandelt. Maas-Brunner, die zusätzlich die Rolle der Arbeitsdirektorin und Standortleiterin des BASF-Stammwerks in Ludwigshafen innehatte, hat nach 26 Jahren im Unternehmen beschlossen, neue berufliche Herausforderungen anzunehmen. Ihr bis Ende Januar 2024 laufender Vertrag wird nicht verlängert.

Diese Entscheidung bedeutet, dass die Tradition von männlichen Vorstandsvorsitzenden bei BASF fortgesetzt wird. Seit der Gründung des Chemiekonzerns im Jahr 1865 durch Friedrich Engelhorn hat es ausschließlich männliche Vorstandschefs gegeben. Diese Kontinuität spiegelt die lange Unternehmenshistorie von BASF wider, in der die Konzernleiter oft aus den eigenen Reihen des Unternehmens stammen.

Für die Position der Arbeitsdirektorin wurde bereits eine Nachfolgerin gefunden. Katja Scharpwinkel, die derzeit die Region Europa, Naher Osten und Afrika leitet, wird diese wichtige Rolle übernehmen. Zusätzlich wird Anup Kothari, derzeit Leiter des Unternehmensbereichs Nutrition & Health, im März in den Vorstand aufrücken. Diese Veränderungen in der Führungsebene von BASF markieren einen neuen Abschnitt in der Geschichte des Unternehmens, der von vielen mit Spannung erwartet wird.

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