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LaFleur Minerals meldet 6,05 g/t Gold über 8 Meter bei Bartec

Erstes modernes Bohrloch seit 1987 am Bartec-Ziel liefert oberflächennahe Goldgrade, Jackson-Korridor wächst auf 1.200 Meter.

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LaFleur Minerals meldet 6,05 g/t Gold über 8 Meter bei Bartec

LaFleur Minerals Inc. (CSE: LFLR, OTCQB: LFLRF, FSE: 3WK0) hat weitere Assay-Ergebnisse aus seinem regionalen Bohrprogramm am Swanson Gold Project in der kanadischen Provinz Québec veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Bohrung SW-26-124 am historischen Bartec-Vorkommen, die 6,05 g/t Au über 8,00 Meter durchteufte – einschließlich 14,96 g/t Au über 3,00 Meter. Das mineralisierte Intervall beginnt ab 38,00 Metern Bohrlochtiefe und liegt damit etwa 30 Meter unter der Oberfläche.

Das Bartec-Vorkommen ist ein Gold-Silber-Vorkommen und liegt rund 5 Kilometer von der Haupt-Swanson-Goldlagerstätte entfernt sowie etwa 1,3 Kilometer nordöstlich des Jackson-Vorkommens. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich bei SW-26-124 um das erste moderne Bohrloch, das seit 1987 in Bartec abgeschlossen wurde. Angesichts der geringen Tiefe, der Breite und der Grade dieser Intersektion sowie der begrenzten modernen Bohrungen ist Bartec nun ein neues Prioritätsziel für Folgebohrungen innerhalb des bezirksweiten Swanson Gold Projects.

Auch an den regionalen Zielen Jackson und Jolin gab es Fortschritte. In Jackson erweiterte die Bohrung die Goldmineralisierung etwa 1.200 Meter westnordwestlich entlang des Streichens vom historischen Vorkommen. In Jolin lieferten Bohrungen mehrere mineralisierte Intervalle innerhalb einzelner Bohrlöcher.

Die Details

Die Mineralisierung in Bartec steht im Zusammenhang mit der nordwestlich streichenden Bartec-Scherzone, nahe dem Kontakt zwischen felsischen vulkanischen Gesteinen – Rhyolith, Dazit und felsischer Tuff – und porphyritischem Andesit. Sie besteht aus Pyrit, gediegenem Gold, Chalkopyrit und gediegenem Silber, mit disseminiertem Mariposit, eingelagert in Quarz-Karbonat-Sericit-Adern und Äderchen. Die Wirtsgesteine sind karbonat-, sericit- und silica-alteriert; das Vorkommen wird als scherverantwortetes, orogenes Quarz-Karbonat-Ader-System interpretiert.

Die historische Datenlage ist dünn: SIGÉOM-Dokumente verzeichnen 20 historische Diamantbohrungen mit insgesamt 1.356 Metern, abgeschlossen in den Jahren 1957, 1959 und 1987. Diese Bohrungen testeten etwa 700 Meter des Streichens entlang der Struktur. Gemeldete historische Intersektionen umfassen 3,4 g/t Au über 1,5 Meter und 2,4 g/t Au über 0,7 Meter (GM 05974) sowie 11,66 g/t Au mit 6,86 g/t Ag über 0,2 Meter in 110,2 Metern Bohrlochtiefe in Bohrung 86-1 (GM 45030). Diese historischen Ergebnisse stammen aus Regierungsbeurteilungsakten, wurden vom qualifizierten Experten des Unternehmens nicht überprüft und dienen ausschließlich dem Kontextverständnis.

Die regionalen Bohrhöhepunkte an den Zielen Jolin und Jackson im Überblick:

  • 0,58 g/t Au über 19,6 Meter (SW-26-103 bei Jolin)
  • 1,77 g/t Au über 6,45 Meter (SW-26-103 bei Jolin)
  • 0,53 g/t Au über 11,2 Meter (SW-26-104 bei Jolin)
  • 1,45 g/t Au über 7,70 Meter (SW-26-111 bei Jackson)
  • 27,80 g/t Au über 1,0 Meter (SW-26-113 bei Jackson)
  • 0,60 g/t Au über 44,0 Meter (SW-26-117 bei Jackson)

Die Bohrung SW-26-103 durchteufte neun separate mineralisierte Zonen, darunter die genannten 0,58 g/t Au über 19,6 Meter und etwa 77 Meter weiter unten im Bohrloch ein zweites signifikantes Intervall mit 1,77 g/t Au über 6,45 Meter. SW-26-104 schnitt sieben separate mineralisierte Intervalle an, darunter eine breite Zone von 0,53 g/t Au über 11,2 Meter.

Im Bereich Jackson lässt sich das Vorkommen dank jüngster hochauflösender Luftmagnet- und VLF-EM-Umfragen sowie der jüngsten Diamantbohrungen über 1.500 Meter entlang des Streichens verfolgen. Die Bohrung SW-25-40, abgeschlossen im Bereich des 1932 entdeckten historischen Jackson-Vorkommens, schnitt 2,88 g/t Au über 3,65 m; in der Tiefe verfolgte SW-25-042 diese Intersektion mit 5,78 g/t Au über 2,05 Meter. SW-25-067 wurde 1.200 Meter westlich und entlang des Streichens gebohrt und durchschnitt 51,1 g/t Au über 1,0 Meter. SW-26-111, etwa 660 Meter entlang des Streichens nordwestlich des historischen Vorkommens gelegen, lieferte 1,45 g/t Au über 7,70 Meter, einschließlich 3,17 g/t Au über 1,15 Meter und 3,30 g/t Au über 1,20 Meter. SW-26-113, etwa 200 Meter südöstlich von SW-26-111 und 700 Meter südöstlich von SW-25-067, durchschnitt 27,8 g/t Au über 1,0 Meter. SW-26-117, etwa 75 Meter nordwestlich des Jackson-Vorkommens, ergab 0,60 g/t Au über 44,0 Meter, einschließlich 3,41 g/t Au über 2,95 Meter.

Das regionale Programm ist Teil des umfassenderen Bohrprogramms von LaFleur Minerals mit 25.570,5 Metern und 93 Bohrungen am Swanson Gold Project. Das regionale Programm selbst umfasst 64 Bohrungen mit insgesamt 16.331 Metern. Über Ergebnisse von 29 dieser Bohrungen hatte das Unternehmen am 4. Februar 2026 berichtet; die aktuelle Mitteilung deckt die verbleibenden 35 Bohrungen mit 9.429 Metern ab. Getestet wurden hochprioritäre Ziele außerhalb der Swanson-Goldlagerstätte, die aus geologischen Interpretationen, Luftmagnet- und VLF-EM-Umfragen, bodengestützter induktiver Polarisation (IP), Bodenuntersuchungen und Prospektion hervorgingen.

Zur Qualitätssicherung: Alle Kernprotokollierungen und Probenahmen unterliegen einem QAQC-Standard mit zertifizierten Referenzmaterialien, Blankomaterialien und Feldduplikatanalysen. NQ-Durchmesser halbierte Kernproben wurden an AGAT Laboratories Ltd. gesendet, mit Probenvorbereitung in Val-d'Or, Québec, und Analyse in Thunder Bay, Ontario, per Feuerassay mit 50 Gramm und atomarer Abschlussaufbereitung. Proben ausgewählter Bohrungen gingen an AGAT in Calgary, Alberta, für Multi-Element-Analysen (einschließlich Silber) mittels induktiv gekoppelter Plasma-Methode mit vier Säuren Digestion. AGAT ist unabhängig vom Unternehmen.

CEO Andrew Elinesky kommentierte: „Wir sind sehr zufrieden mit diesen regionalen Bohrergebnissen, und Bartec sticht heraus.“ Die Bohrung SW-26-124 habe 6,05 g/t Au über 8,00 Meter durchschnitten, nur 30 Meter unter der Oberfläche, an einem Vorkommen ohne moderne Bohrung. In Jackson sei Gold über einen 1.200-Meter-Korridor westnordwestlich des historischen Vorkommens geschnitten worden. „Bartec rutscht direkt an die Spitze unserer Liste für Folgebohrungen“, so Elinesky.

Marc Ducharme, VP Exploration, ergänzte: „Wir sind sehr ermutigt von diesen neuesten regionalen Bohrergebnissen, mit mehreren hochgradigen mineralisierten Goldintervallen mit signifikanten Breiten.“ Ziel sei es, das Potenzial für großskalige goldmineralisierte Systeme durch fokussierte Explorationsbohrprogramme auf Bezirksniveau zu erkunden und zu erweitern.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 06.05.2026 berichtete aktien.news, dass LaFleur Minerals Marc Ducharme als Vice President Exploration und Mike Petrina als VP Mining Operations verpflichtet hat – zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen das Swanson-Projekt vorantrieb und die Wiederaufnahme der Goldproduktion in der Beacon-Goldmühle vorbereitete.

Am 08.05.2026 meldete aktien.news, dass LaFleur Minerals die Personalberatung The Bedford Consulting Group Inc. mit der Suche nach einer erfahrenen Führungskraft für den Bergbausektor beauftragt hat, um die Führungsebene für die bevorstehende Goldproduktion zu stärken.

Am 09.06.2026 berichtete aktien.news über den Abschluss einer Bought-Deal-Emission samt begleitender Privatplatzierung mit einem Bruttogesamterlös von 11.015.760 Kanadischen Dollar. Am 03.10.2026 folgte die Meldung, dass LaFleur Minerals Gegenstand eines von Maximus Strategic Consulting Inc. produzierten Video-Features ist, das Einblick in die Beacon Gold Mill und das Swanson Gold Project gibt.

Aus dem Quelltext geht zudem hervor, dass das Unternehmen am 4. Februar 2026 Ergebnisse aus dem regionalen Bohrprogramm veröffentlichte und am 3. März 2026 die Ergebnisse einer positiven Preliminary Economic Assessment (PEA) für das Swanson Gold Project sowie die geplante Wiederaufnahme der Beacon Gold Mill bekannt gab.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist vor allem die Kombination aus Infrastruktur und Exploration interessant. LaFleur Minerals konzentriert sich auf bezirksweite Goldprojekte im Abitibi Gold Belt nahe Val-d'Or. Das Swanson Gold Project ist etwa 20.642 Hektar (206 km²) groß und umfasst mehrere Prospekte, die zuvor von Monarch Mining, Abcourt Mines und Globex Mining gehalten wurden. Die kürzlich renovierte Beacon Gold Mill kann nach Unternehmensangaben über 750 Tonnen pro Tag verarbeiten und wird für die Verarbeitung mineralisierten Materials aus Swanson sowie für kundenspezifische Mahlvorgänge für andere nahegelegene Goldprojekte in Betracht gezogen.

Einordnend ist festzuhalten: Die gemeldeten Intervalle sind Bohrkerblängen; wahre Breiten wurden noch nicht bestimmt. Composite-Intervalle wurden unter Verwendung eines unteren Grenzwerts von 0,50 g/t Au berechnet und können interne Intervalle von Material unterhalb des Grenzwerts enthalten. Ein Top-Cut für hochgradige Assays wurde nicht angewendet. Zusätzliche Arbeiten sind erforderlich, um Geometrie und Kontinuität der mineralisierten Zonen entlang des Streichens und in der Tiefe zu etablieren. Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Ausblick

Bartec steht laut Unternehmensangaben an der Spitze der Liste für Folgebohrungen, um die Kontinuität der Mineralisierung entlang des Streichens und einfallend zu testen. Auch in Jackson und Jolin bieten die mehrfachen mineralisierten Zonen Ziele für zusätzliche Bohrungen, um Kontinuität, Orientierung und Ausdehnung zu bestimmen. Das laufende Bohrprogramm ist darauf ausgerichtet, die bestehenden Mineralressourcen an der Haupt-Swanson-Goldlagerstätte erheblich zu erweitern. Darüber hinaus setzt LaFleur Minerals die Gespräche mit Trafigura über die zuvor angekündigte vorgeschlagene Vorauszahlung und das Gold-Doré-Offtake-Finanzierungsabkommen fort; nach dem Besuch von Trafigura am Swanson Gold Project und der Beacon Gold Mill im August 2026 verhandeln die Parteien über die Bedingungen eines verbindlichen Abkommens. Eine Garantie für einen Abschluss gibt es nicht.

Kurz erklärt

  • g/t Au: Gramm Gold pro Tonne Gestein, die gebräuchliche Maßeinheit für Goldgehalte in Bohrergebnissen.
  • Bohrkerblänge: die im Bohrkern gemessene Länge eines mineralisierten Abschnitts, die nicht mit der wahren Mächtigkeit im Untergrund identisch sein muss.
  • NI 43-101: kanadischer Standard für die Offenlegung wissenschaftlicher und technischer Informationen von Bergbauunternehmen.
  • QAQC: Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle, also der Einsatz von Standards, Blindproben und Doppelproben zur Absicherung der Laborergebnisse.
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