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Kion-Anleihe: Rückkehr in die Investmentklasse zeichnet sich ab

Der Gabelstaplerhersteller Kion verbessert seine Finanzkennzahlen deutlich – und könnte bald wieder Investment-Grade-Status erreichen.

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Kion-Anleihe: Rückkehr in die Investmentklasse zeichnet sich ab

Das Geschäftsjahr 2025 verlief für Kion auf den ersten Blick enttäuschend: Der Gabelstaplerhersteller erzielte ein Ebitda von 1,7 Milliarden Euro – rund 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Doch der Rückgang täuscht über die eigentliche Entwicklung hinweg.

Ein Teil des Ergebnisrückgangs geht auf Einmalbelastungen durch ein laufendes Kostensenkungsprogramm zurück. Gleichzeitig zeigt das operative Geschäft klare Erholungstendenzen: Die Nachfrage nach Staplern zieht wieder an, und die Automatisierungssparte befindet sich auf einem stabilen Wachstumspfad.

Besonders bemerkenswert: Der Auftragseingang legte um 13 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro zu. Das signalisiert, dass 2025 vor allem ein Übergangsjahr war – und kein strukturelles Problem.

Solide Finanzkennzahlen für 2026 erwartet

Für das laufende Jahr 2026 rechnen Analysten mit einem Umsatzanstieg auf knapp zwölf Milliarden Euro. Dank verbesserter Margen könnten dabei rund zwei Milliarden Euro Ebitda anfallen – ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahr.

Noch wichtiger für Anleiheninvestoren: Die Nettoschulden haben sich seit 2023 von 1,2 Milliarden Euro auf zuletzt 584 Millionen Euro mehr als halbiert. Das verbessert die Schuldenrelationen erheblich und macht Kion für den Anleihenmarkt deutlich attraktiver.

Mit einem Ebitda von zwei Milliarden Euro und Nettoschulden unter 600 Millionen Euro wäre das Verhältnis von Schulden zu operativem Gewinn komfortabel unter 0,5 – ein Niveau, das typischerweise mit Investment-Grade-Ratings assoziiert wird. Für Inhaber von Kion-Anleihen könnte das eine bedeutende Neubewertung bedeuten.

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