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KI-Fonds: Der aktuelle Stand der Renditen

Erfolgreiche Beispiele und begrenzte Ergebnisse im Einsatz von Künstlicher Intelligenz

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KI-Fonds: Der aktuelle Stand der Renditen

Vermögensverwalter investieren zunehmend in Künstliche Intelligenz (KI), um ihre Anlagestrategien zu verbessern und höhere Renditen zu erzielen. Trotz des hohen Einsatzes von Kapital und Technologie erzielen viele dieser KI-gestützten Fonds bislang keine überdurchschnittlichen Ergebnisse. Eine umfassende Analyse zeigt, dass nur wenige Fonds, die auf KI setzen, signifikante Erträge über dem Marktdurchschnitt erzielen. Während eine Vielzahl von KI-Ansätzen in der Finanzwelt etabliert ist, bleibt der Erfolg der meisten Investitionen eher begrenzt.

Ein bemerkenswerter Erfolg unter den KI-Fonds ist der „Xtrackers AI and Big Data Ucits ETF“ von der Deutsche-Bank-Tochter DWS, der im vergangenen Jahr eine Rendite von 42,1 Prozent erzielte. Diese Performance liegt deutlich über der durchschnittlichen Rendite aller Tech-Fonds, was auf einen erfolgreichen Einsatz von KI hinweist. Das Modell nutzt unter anderem KI-gestützte Analysen von Patentdaten, um die zukünftige Rentabilität von Unternehmen besser einzuschätzen. Trotz dieser Erfolge bleiben viele andere KI-Fonds hinter den Erwartungen zurück und erbringen nicht den gewünschten Mehrwert.

David Striegl, Leiter Portfoliomanagement bei Kepler-Fonds, bemerkt eine zunehmende Ernüchterung bei den KI-gestützten Ansätzen. Er erklärt, dass das Portfoliomanagement mit Finanzdaten eine besonders komplexe Anwendung für KI darstellt. In der Praxis zeigen sich viele Einschränkungen der Technologie, und die anfängliche Begeisterung ist oft einem nüchternen Blick auf die tatsächlichen Ergebnisse gewichen.

Ein Beispiel für einen Fonds, der mit KI neue Wege geht, ist der „Tungsten Trycon AI Global Markets Dynamic“, der kurzfristige Handelsstrategien in mehreren Märkten verfolgt. Dieser Fonds soll Zielrenditen erzielen, die über dem Geldmarktsatz liegen, und zielt darauf ab, von kurzfristigen Marktschwankungen zu profitieren. Ähnliche Innovationen sind im Bereich der Euro-Zone durch den von Ultramarin angebotenen ETF zu finden, der jedoch ebenfalls nur mäßige Erfolge aufweist.

Neben diesen Beispielen zeigen sich bei unabhängigen Verwaltern wie Acatis Investment und dem Fintech Ultramarin ebenfalls begrenzte Erfolge. Dennoch setzen viele Institutionen, darunter der zweitgrößte Vermögensverwalter Vanguard und der US-Hedgefonds Bridgewater, weiterhin auf den Einsatz von KI in ihren Fonds, mit der Hoffnung, dass sich die Technologie langfristig auszahlt. Trotz der bisherigen gemischten Ergebnisse bleibt die Überzeugung stark, dass KI eines Tages die Finanzmärkte revolutionieren könnte.

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