ANZEIGE

Kering-Aktie stürzt 10 Prozent ab: Gucci-Umsatz schrumpft überraschend stark

Der französische Luxuskonzern verfehlt die Erwartungen bei seiner Flaggschiffmarke deutlich – die Aktie verliert im frühen Pariser Handel 10,7 Prozent.

•• 5 Min
Kering-Aktie stürzt 10 Prozent ab: Gucci-Umsatz schrumpft überraschend stark

Die Aktie des französischen Luxusgüterkonzerns Kering ist am Freitag um mehr als 10 Prozent eingebrochen. Auslöser war der Umsatzrückgang der Flaggschiffmarke Gucci im dritten Quartal, den das Unternehmen nach Börsenschluss am Donnerstag gemeldet hatte. Im frühen Handel in Paris verlor das Papier 10,7 Prozent.

Gucci, die umsatz- und gewinnstärkste Marke des Konzerns, verbuchte im Quartal einen Erlösrückgang von 6 Prozent. Analysten hatten lediglich einen Rückgang von 2,8 Prozent prognostiziert. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen die schwache Nachfrage auf dem chinesischen Festland und in Japan.

Auf Konzernebene gingen die Umsätze organisch betrachtet im Dreimonatszeitraum bis Ende September um 1 Prozent auf insgesamt 3,3 Mrd. Euro zurück. Damit lagen die Erlöse etwa im Rahmen der Analystenerwartungen. Ohne Gucci stiegen die Einzelhandelsumsätze bei den übrigen Marken des Konzerns, zu denen Saint Laurent und Bottega Veneta gehören, im Quartal um 2 Prozent an.

Die Details

Die vorgelegten Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Bemühungen von CEO Luca de Meo zur Belebung des angeschlagenen Luxuskonzerns verzögern könnten. De Meo kam vor etwas mehr als einem Jahr vom Automobilhersteller Renault zu Kering, um eine tiefgreifende Umstrukturierung zu überwachen. Er arbeitet daran, die Operationen der unabhängigen Marken von Kering zu einer enger verbundenen Gruppe zusammenzufügen, indem er Teile der Produktion integriert, die Markenidentitäten schärft und einige Entscheidungsprozesse zentralisiert.

„Die Umsätze im dritten Quartal spiegeln die von uns erwartete Phasierung wider, in einem weicheren makroökonomischen Umfeld. Die Erholung von Gucci bleibt unsere entscheidende Priorität“, sagte De Meo in einer Erklärung. Kering bekräftigte sein Engagement, die wiederkehrende operative Marge im Jahr 2026 zu verbessern, trotz „kurzfristiger Umsatzentwicklungen, die ein herausfordernderes makroökonomisches Umfeld widerspiegeln“. Das vorherige Ziel, in diesem Jahr wieder zu Umsatzwachstum zu gelangen, wurde in der Veröffentlichung für das dritte Quartal jedoch nicht erwähnt.

Chief Financial Officer Armelle Poulou sagte gegenüber Analysten, dass das Unternehmen planmäßig voranschreite, um unterperformierende Geschäfte zu schließen. Bisher wurden 105 Standorte geschlossen, weitere 20 sollen in diesem Jahr folgen. Diese Bemühungen finden jedoch vor dem Hintergrund einer anhaltend schwachen Nachfrage nach Luxusgütern statt, insbesondere in China, einem wichtigen Markt für Gucci. „Festlandchina ist unser größter Gegenwind“, sagte Poulou, während das Unternehmen auch eine Abschwächung in Nordamerika vermerkte.

Positive Aspekte für Kering waren das quartalsweise Umsatzwachstum von 11 Prozent in seiner Schmucksparte, zu der Boucheron gehört, sowie ein Umsatzanstieg von 4 Prozent im Brillensegment.

Der Branchenprimus LVMH startete die voraussichtlich schwere Berichtsperiode für den Sektor mit einem Bericht über einen Rückgang der organischen Quartalsumsätze um 1,8 Prozent. Die Ergebnisse von Hermès waren gemischt und weckten bei Investoren Fragen hinsichtlich selbst des hochpreisigen Segments des Sektors. Die Nachfrage wurde durch den Konflikt im Nahen Osten und die anhaltende Inflation beeinträchtigt, die die Kaufkraft der anspruchsvollen Verbraucher dieses Sektors untergraben hat. Einige Luxusboutiquen in Paris und anderswo in Frankreich wurden am Wochenende zudem von Demonstranten geplündert, was das Image des Landes beschädigte und Sorgen hinsichtlich der touristischen Nachfrage schürte.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 10.02.2026 berichtete aktien.news, dass die Kering-Aktie um 12 Prozent gestiegen war, nachdem das Unternehmen trotz anhaltender Umsatzrückgänge eine Rückkehr zum Wachstum für 2026 in Aussicht gestellt hatte. Der neue CEO Luca de Meo, der die Führung der Vorzeigemarke Gucci übernommen hat, kündigte damals eine strategische Neuausrichtung an. Der Gesamtumsatz des Konzerns sank im vierten Quartal auf vergleichbarer Basis um 3 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.

Ebenfalls am 10.02.2026 meldete aktien.news erste Anzeichen einer Trendwende: Mit einem Quartalsumsatz von 3,905 Milliarden Euro verzeichnete Kering im vierten Quartal 2025 zwar einen Rückgang von 9 Prozent im Jahresvergleich, konnte sich aber gegenüber dem dritten Quartal stabilisieren. Damals hatte der Konzern noch einen Umsatzeinbruch von 10 Prozent auf 3,415 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Die Problemmarke Gucci erwirtschaftete im Schlussquartal einen Umsatz von 1,62 Milliarden Euro, ein Minus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, das aber leicht über den Analystenschätzungen lag.

Am 17.04.2026 berichtete aktien.news, dass Kerings langfristiger strategischer Fahrplan die Investoren nicht wirklich überzeugte. Die Aktie verlor nach der Ankündigung 1,5 Prozent. Analysten und Investoren bemängelten, dass der intern „ReconKering“ genannte Plan zu wenig Ambition und zu wenig konkrete Details aufweise, um die tiefgreifenden Probleme des Konzerns zu lösen. Auf einem Capital Markets Day am 16. April stellte die Kering-Führung einen mehrjährigen Rahmenplan vor, der auf dem Ansatz „Reset, Rebuild, Reclaim“ basiert.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger zeigt der Kurssturz, wie stark die Kering-Notierung inzwischen an der Entwicklung einer einzigen Marke hängt. Gucci ist die umsatz- und gewinnstärkste Marke des Konzerns – entsprechend schlägt jede Enttäuschung dort unmittelbar auf den Aktienkurs durch. Die Diskrepanz zwischen dem erwarteten Rückgang von 2,8 Prozent und dem tatsächlichen Minus von 6 Prozent macht deutlich, dass die Visibilität auf die Nachfrageentwicklung derzeit gering ist.

Bemerkenswert ist die Schere innerhalb des Konzerns: Während Gucci schrumpfte, legten die übrigen Marken im Einzelhandel um 2 Prozent zu, die Schmucksparte wuchs um 11 Prozent und das Brillensegment um 4 Prozent. Diese Zahlen stammen aus der Quartalsmitteilung des Unternehmens. Anleger sollten zudem die Aussage zur wiederkehrenden operativen Marge im Blick behalten, die Kering für 2026 verbessern will. Das frühere Ziel eines Umsatzwachstums im laufenden Jahr taucht in der aktuellen Veröffentlichung nicht mehr auf.

Der Vergleich mit dem Sektor hilft bei der Einordnung: LVMH meldete einen Rückgang der organischen Quartalsumsätze um 1,8 Prozent, die Ergebnisse von Hermès fielen gemischt aus. Die Schwäche betrifft also nicht nur Kering, sondern den Luxusmarkt insgesamt – getrieben von der Nachfrage in China, dem Konflikt im Nahen Osten und der Inflation. Hinzu kommen die Plünderungen von Luxusboutiquen in Paris und anderen französischen Städten am Wochenende, die Sorgen um die touristische Nachfrage schüren. Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.

Ausblick

Kering bekräftigte sein Engagement, die wiederkehrende operative Marge im Jahr 2026 zu verbessern. Das Unternehmen will nach Angaben von CFO Armelle Poulou planmäßig weitere unterperformierende Standorte schließen – nach 105 bereits geschlossenen Filialen sollen in diesem Jahr 20 weitere hinzukommen. Die Erholung von Gucci bleibt laut CEO Luca de Meo die entscheidende Priorität. Ob das frühere Ziel einer Rückkehr zum Umsatzwachstum im laufenden Jahr noch Bestand hat, ließ das Unternehmen in der Quartalsmitteilung offen.

Kurz erklärt

  • Organisches Wachstum: Umsatzentwicklung ohne den Einfluss von Zukäufen, Verkäufen und Währungsschwankungen.
  • Wiederkehrende operative Marge: Verhältnis des operativen Gewinns aus dem laufenden Geschäft zum Umsatz.
  • Flaggschiffmarke: Die umsatz- und gewinnstärkste Marke eines Konzerns, die dessen Entwicklung maßgeblich prägt.
Kering AktieGucci UmsatzLuxusgüter AktienLuca De MeoKering QuartalszahlenLVMHLuxusmarkt ChinaReconkering

Meistgelesene News

  1. KI nur für Top-Mitarbeiter: Paysend-CEO setzt auf Leistungsnachweis
  2. Iran-Krieg: Hubschrauberabsturz tötet zwei Soldaten, Tankerangriffe bedrohen Hormuz
  3. Iran bietet Öffnung der Straße von Hormus an: Spannungen eskalieren
  4. XRP als Millionärsmacher? Warum ein 1.000-facher Anstieg unrealistisch ist
  5. Iran verzögert Gespräche bewusst, um Trump vor Midterms zu schwächen

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.