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Kalshi knackt Milliarden-Marke: Super Bowl treibt Handelsvolumen auf Rekordhoch

Prognose-Plattform verzeichnet beim Super Bowl über 1 Milliarde Dollar Handelsvolumen – Anstieg um 2.700 Prozent.

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Kalshi knackt Milliarden-Marke: Super Bowl treibt Handelsvolumen auf Rekordhoch

Die US-Prognose-Plattform Kalshi hat am Super-Bowl-Sonntag einen neuen Tagesrekord aufgestellt. Laut CEO Tarek Mansour überstieg das Handelsvolumen die Marke von 1 Milliarde Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem explosionsartigen Wachstum von 2.700 Prozent.

Kalshi ermöglicht es Nutzern, auf verschiedene Ereignisse zu wetten – von politischen Entwicklungen über Popkultur-Events bis hin zu Finanzmarkt- und Sportereignissen. Die Plattform funktioniert über sogenannte Ereigniskontrakte, bei denen Nutzer auf spezifische Ausgänge setzen können.

Besonders gefragt waren beim diesjährigen Super Bowl die Wetten rund um den Halbzeit-Act. Allein für den Eröffnungssong von Bad Bunny verzeichnete Kalshi ein Handelsvolumen von über 100 Millionen Dollar. Die Kontrakte darauf, welche Künstler gemeinsam mit Bad Bunny auftreten würden, erreichten ein Volumen von 45 Millionen Dollar.

Technische Probleme durch Nutzeransturm

Der massive Andrang brachte die Plattform jedoch an ihre Grenzen. Mitgründerin Luana Lopes Lara informierte während des Spiels über soziale Medien, dass es bei Einzahlungen einiger Nutzer aufgrund des hohen Aufkommens zu Verzögerungen kam. Die technischen Herausforderungen zeigen, wie stark die Nachfrage nach solchen Prognosemärkten gewachsen ist.

Verstärkte Maßnahmen gegen Insiderhandel

Kalshi steht wie andere Prognosemärkte zunehmend in der Kritik. Die Skepsis gegenüber der Branche wächst, insbesondere aufgrund von Bedenken hinsichtlich möglichen Insiderhandels. Bereits vor dem Super Bowl kündigte die Plattform an, ihre Überwachungs- und Durchsetzungsmaßnahmen deutlich auszuweiten.

Nach Angaben von CEO Mansour hat Kalshi im vergangenen Jahr 200 Untersuchungen eingeleitet und verdächtige Konten eingefroren. Einige dieser Fälle wurden zur strafrechtlichen Verfolgung an die Strafverfolgungsbehörden übergeben. Die Plattform will damit das Vertrauen der Nutzer stärken und regulatorischen Anforderungen gerecht werden.

CNBC unterhält eine Geschäftsbeziehung mit Kalshi, die eine Minderheitsbeteiligung einschließt.

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