Jim Cramers Top 10: Diese Aktien sollten Anleger jetzt beobachten
Intel, Arm, Procter & Gamble und Oracle – Jim Cramer nennt die zehn wichtigsten Marktthemen für den Freitag.

Die US-Aktienmärkte steuern auf eine festere Eröffnung zu. Ölpreise und Anleiherenditen geben nach, während ein Reuters-Bericht Hoffnungen auf baldige Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran schürt. Zusätzlich erklärte Präsident Donald Trump, dass Israel und der Libanon einer Verlängerung ihres Waffenstillstands zugestimmt haben. Technologieaktien profitieren besonders stark vom hervorragenden Quartalsbericht von Intel.
CNBC-Moderator Jim Cramer hat seine zehn wichtigsten Marktbeobachtungen für Freitag, den 24. April, veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen starke Quartalsergebnisse, Kurszielanpassungen führender Analysten und die anhaltende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz als Wachstumstreiber.
Intel und Arm im Rampenlicht
Intel-Aktien schießen am Freitagmorgen um beeindruckende 25 Prozent nach oben. Der einst angeschlagene Chiphersteller läuft unter CEO Lip Bu Tan, der erst seit 13 Monaten im Amt ist, weiterhin auf Hochtouren. Cramer kommentierte auf X, dass die Intel-Aktie auf dem aktuellen Niveau noch immer gekauft werden kann – ebenso wie Advanced Micro Devices und die neueste Portfolio-Position Arm.
Arm profitiert zusätzlich von einer Vereinbarung über Rechenkapazitäten mit Meta Platforms. Das Unternehmen hinter Facebook und Instagram hat einen mehrjährigen Vertrag über Tausende von Graviton-Chips von Amazon Web Services abgeschlossen. Graviton-Chips basieren auf Arm-Architektur und gelten derzeit als besonders gefragt für die Verwaltung agentischer KI-Anwendungen.
Procter & Gamble übertrifft Erwartungen
Procter & Gamble meldete Quartalsergebnisse und Umsätze, die über den Erwartungen lagen. Das Volumen wuchs zum ersten Mal seit einem Jahr, wobei der Bereich Beauty beim organischen Wachstum besonders hervorstach. Der Bereich Grooming blieb hingegen hinter den Erwartungen zurück. Die Aktie sprang nach der Veröffentlichung um mehr als 3 Prozent nach oben.
Bei Honeywell senkte Barclays das Kursziel nach den jüngsten Ergebnissen von 255 auf 243 US-Dollar. Die Analysten erklärten, die Luftfahrtsparte habe „noch einiges an Arbeit vor sich, um die Investmentgemeinschaft zu überzeugen". Cramer bezeichnete das Quartal zwar als enttäuschend, sieht darin jedoch ein Zeichen, dass der Industriekonzern seine Aufspaltungspläne konsequent umsetzen wird.
Kurszielanhebungen bei Dover, GE Vernova und Caterpillar
Dover erhielt bei Barclays eine Kurszielanhebung von 206 auf 230 US-Dollar. Die Analysten verwiesen auf starke Ergebnisse im ersten Quartal und bezeichneten die Gewinnprognose für 2026 als „sehr konservativ". Cramer räumte ein, vor der Veröffentlichung unsicher gewesen zu sein, ob ein Halten des Titels noch sinnvoll sei – das Quartal habe diese Bedenken jedoch zerstreut.
Jefferies hob das Kursziel für GE Vernova deutlich von 965 auf 1.350 US-Dollar an. Die Analysten begründeten dies mit einer Beschleunigung bei Gas- und Elektrifizierungsaufträgen und erklärten, die bisherigen Schätzungen seien „immer noch zu niedrig". GE Vernova gilt als Spitzenreiter im Portfolio.
Caterpillar erhielt von Wells Fargo eine Kurszielanhebung von 870 auf 960 US-Dollar. Als Begründung nannten die Analysten die Bereiche Energie und Stromerzeugung im Zusammenhang mit dem Boom bei KI-Rechenzentren. Die Aktien des Baumaschinengiganten sind seit Jahresbeginn bereits um 45 Prozent gestiegen.
Starbucks und Oracle im Fokus
JPMorgan hob das Kursziel für Starbucks von 95 auf 100 US-Dollar an. Die Anpassung erfolgte im Vorfeld der Quartalszahlen für die Gruppe der Restaurants und Lebensmittel-Distributoren. Auch für Cava, Restaurant Brands – das Unternehmen hinter Burger King und Tim Hortons – sowie Shake Shack gab es Kurszielanhebungen.
Wedbush nahm die Beobachtung von Oracle mit einer Kaufempfehlung auf. Die Analysten sehen das Unternehmen auf dem besten Weg, ein „grundlegender Infrastrukturanbieter für die KI-Revolution" zu werden. Trotz eines bisher schwierigen Jahres 2026 für die Aktie argumentiert Wedbush, der Markt interpretiere Oracles „aggressiven, durch Verträge abgesicherten Investitionszyklus fälschlicherweise als spekulatives Risiko".
