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JetBlue mit Quartalsverlust: Aktie fällt um 4 Prozent

Die US-Fluggesellschaft JetBlue Airways meldet einen höheren Quartalsverlust als erwartet. Schwache Nachfrage nach Economy-Tickets und makroökonomische Unsicherheit belasten das Ergebnis.

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JetBlue mit Quartalsverlust: Aktie fällt um 4 Prozent

JetBlue Airways hat am Dienstag einen deutlich höheren Verlust für das vierte Quartal 2024 bekannt gegeben. Die US-Fluggesellschaft verzeichnete einen bereinigten Verlust von 49 Cents je Aktie, während Analysten lediglich mit einem Minus von 45 Cents gerechnet hatten. Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust noch 21 Cents pro Aktie betragen. Die Aktie reagierte mit einem Kursrückgang von über 4 Prozent im vorbörslichen Handel.

Gedämpfte Nachfrage in der Economy-Klasse

Die Hauptursache für die schwache Entwicklung liegt in der verhaltenen Nachfrage nach Economy-Sitzplätzen. CEO Joanna Geraghty erklärte, dass die makroökonomische Unsicherheit die geplante Rückkehr zur Rentabilität im Jahr 2025 beeinträchtigt habe. Die operative Umsatzerlöse beliefen sich im Quartal von Oktober bis Dezember auf 2,24 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit knapp die Analystenschätzungen von 2,23 Milliarden Dollar.

Branchenweiter Trend zu Premium-Angeboten

US-Fluggesellschaften setzen zunehmend auf Premium-Wachstum und Kundenbindungsprogramme, um den Druck auf die Economy-Tarife auszugleichen. JetBlue prognostiziert für das erste Quartal 2025 einen Anstieg der Umsatzerlöse pro verfügbarer Sitzmeile (RASM) zwischen 0 und 4 Prozent. Diese Kennzahl gilt als wichtiger Indikator für die Preissetzungsmacht einer Airline.

Triebwerksprobleme belasten Flotte

Zusätzliche Herausforderungen kommen auf JetBlue durch technische Probleme zu. Die in New York ansässige Fluggesellschaft rechnet damit, dass 2026 durchschnittlich eine mittlere einstellige Zahl von Flugzeugen aufgrund von Problemen mit den Pratt & Whitney Getriebefan-Triebwerken stillgelegt werden muss.

Wintersturm sorgt für Flugausfälle

Erschwerend kam am vergangenen Wochenende ein Wintersturm hinzu, der den Flugverkehr in weiten Teilen der USA beeinträchtigte. JetBlue musste allein am Sonntag fast 600 Flüge streichen. Die Auswirkungen dieser Störungen sind in der aktuellen Prognose nicht berücksichtigt.

Auch die Konkurrenz kämpft mit ähnlichen Problemen: Alaska Airlines prognostizierte kürzlich einen Jahresgewinn unter den Erwartungen und verwies dabei auf Saisonalität, volatile Treibstoffpreise und wirtschaftliche Unsicherheit.

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