InMode-Aktie springt 6,4 Prozent nach Aktienrückkaufprogramm
Das Medizintechnikunternehmen InMode kündigt den Rückkauf von bis zu 10 Prozent seiner ausstehenden Aktien an.

Die Aktie von InMode Ltd. (Nasdaq: INMD) legte am Freitag um 6,4 Prozent zu, nachdem das israelische Medizintechnikunternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm bekanntgegeben hatte. Der Board of Directors genehmigte das Programm, das den Rückkauf von bis zu rund 10 Prozent aller ausstehenden Stammaktien ermöglicht. Dies entspricht etwa 6,38 Millionen Aktien.
Die Rückkäufe sollen aus vorhandenen Barmitteln finanziert werden. Transaktionen sind am freien Markt oder über andere zulässige Wege geplant – abhängig von Marktbedingungen und rechtlichen Anforderungen. Das Programm kann nach Ermessen des Unternehmens jederzeit geändert, ausgesetzt oder beendet werden.
Bereits 127 Millionen Dollar in Rückkäufen investiert
InMode hat im laufenden Jahr 2025 bereits rund 127,4 Millionen US-Dollar in den Rückkauf eigener Stammaktien investiert. Das Unternehmen betont, trotz eines herausfordernden makroökonomischen Umfelds weiterhin einen starken Cashflow zu generieren. Das Management sieht den Rückkauf auf dem aktuellen Bewertungsniveau als attraktive Verwendung des Kapitals.
InMode verwies zudem darauf, dass das Management einen anhaltenden regionalen Konflikt bewältigt und dabei einen disziplinierten Ansatz bei der Kapitalallokation beibehält. Das Unternehmen will auch künftig weitere Rückkaufprogramme und alternative Kapitalverwendungsmöglichkeiten prüfen. Für Anleger ist das Signal klar: Das Management hält die eigene Aktie für unterbewertet.
Aktienrückkaufprogramme gelten als klassisches Instrument, um Aktionäre zu belohnen und gleichzeitig den Kurs zu stützen. Durch die Reduzierung der umlaufenden Aktienanzahl steigt der Gewinn je Aktie – ein positives Signal für langfristig orientierte Investoren. InMode setzt damit auf Kapitalrückführung statt auf Dividenden.
