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Hilton Food Group startet strategische Überprüfung und bestätigt Gewinnprognose

Der britische Lebensmittelverpackungsspezialist will sein Kerngeschäft mit Frischfleisch stärken und Randaktivitäten optimieren.

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Hilton Food Group startet strategische Überprüfung und bestätigt Gewinnprognose

Die Hilton Food Group PLC (LSE: HFG) hat ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und dabei einen bereinigten Vorsteuergewinn von 73 Millionen Pfund erzielt. Dieser Wert entspricht den bisherigen Markterwartungen. Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen seine Prognosespanne für das Geschäftsjahr 2026 von 60 bis 65 Millionen Pfund bereinigtem Vorsteuergewinn.

Parallel zur Zahlenpräsentation kündigte Hilton Food eine umfassende strategische Überprüfung an. Ziel ist es, das Kerngeschäft mit Frischfleisch zu stärken und Effizienz sowie Margen gezielt zu verbessern. Zudem plant das Unternehmen, sein bewährtes Partnerschaftsmodell mit dem Einzelhandel auf weitere internationale Märkte auszuweiten.

Regionales Wachstum trotz Herausforderungen bei Meeresfrüchten

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Hilton Food in allen Regionen ein Umsatzwachstum auf währungsbereinigter Basis. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Großbritannien und Irland. Allerdings musste das britische Meeresfrüchtegeschäft Seachill aufgrund von Rohstoffinflation einen Volumenrückgang von 6,8 Prozent hinnehmen.

Das Unternehmen identifizierte drei Geschäftsbereiche mit begrenzten Synergien zum Kerngeschäft: Seachill, Foppen und Dalco. Für alle drei wurden Verbesserungspläne im Rahmen der Portfoliooptimierung angekündigt. Besonders Dalco bereitet Sorgen – der Bereich soll auch im Geschäftsjahr 2026 verlustbringend bleiben.

Investitionen und Finanzrahmen für 2026

Für das Geschäftsjahr 2026 plant Hilton Food Investitionsausgaben von rund 100 Millionen Pfund, davon entfallen 50 bis 55 Millionen Pfund auf Kerninvestitionen. Mittelfristig werden die jährlichen Kerninvestitionen auf 45 bis 55 Millionen Pfund geschätzt. Das Unternehmen strebt dabei an, das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA über den Zyklus hinweg im Bereich des Ein- bis Zweifachen zu halten.

Beim Ausblick auf das laufende Jahr verweist das Management auf anhaltenden Inflationsdruck bei Rindfleisch und Weißfisch als zentrale Belastungsfaktoren. Die Kernvolumina im Nahostgeschäft blieben im ersten Quartal stabil, was als positives Signal gewertet werden kann. Für Anleger bleibt die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Überprüfung der entscheidende Kurstreiber.

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