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EPAM Systems: Aktie bricht 16 Prozent ein nach schwachem Ausblick

IT-Dienstleister verfehlt mit Umsatzprognose für 2026 die Erwartungen trotz solider Q4-Zahlen

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EPAM Systems: Aktie bricht 16 Prozent ein nach schwachem Ausblick

Die Aktie von EPAM Systems ist am Donnerstag im vorbörslichen Handel um mehr als 16 Prozent eingebrochen. Grund ist ein enttäuschender Ausblick des IT-Dienstleisters für das Geschäftsjahr 2026, der die Anleger trotz solider Quartalszahlen verschreckte.

Für das erste Quartal 2025 erwartet EPAM einen Umsatz zwischen 1,38 und 1,40 Milliarden US-Dollar. Der Mittelwert dieser Spanne entspricht den Analystenschätzungen. Auch der erwartete bereinigte Gewinn je Aktie von 2,70 bis 2,78 Dollar liegt im Rahmen der Erwartungen.

Doch die Umsatzprognose für 2026 sorgte für Ernüchterung. EPAM rechnet auf organischer währungsbereinigter Basis mit einem Wachstum von lediglich 3 bis 6 Prozent im Jahresvergleich. Die Analysten von Jefferies bewerten dies kritisch: "Die Prognose spiegelt wahrscheinlich eine gewisse Zurückhaltung wider, dürfte aber angesichts eines organischen währungsbereinigten Wachstums von 5 Prozent im Jahr 2025 wohl auch mit Enttäuschung aufgenommen werden."

Solides viertes Quartal reicht nicht

Dabei konnte EPAM für das vierte Quartal durchaus überzeugende Zahlen vorlegen. Der Umsatz lag mit 1,41 Milliarden Dollar über den Analystenschätzungen von 1,39 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 3,26 Dollar übertraf ebenfalls die Erwartungen der Experten.

EPAM bietet ein breites Spektrum an IT-Dienstleistungen an, darunter Beratung, Cloud- und KI-Transformation sowie Softwareentwicklung. Trotz allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheit haben Unternehmen ihre Ausgaben für Softwareentwicklung und KI-gestützte Transformationsprojekte beibehalten. Im Wettlauf um künstliche Intelligenz wollen sie nicht den Anschluss verlieren.

Die verhaltene Prognose für 2026 deutet jedoch darauf hin, dass EPAM mit einer Abschwächung der Nachfrage rechnet oder zumindest vorsichtig agiert. Für Anleger war diese Zurückhaltung Grund genug, sich von der Aktie zu trennen.

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