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Elliott fordert Ausweitung des RWE-Aktienrückkaufs

Finanzinvestor begrüßt Investitionskürzung und drängt auf stärkere Mittelrückführung

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Elliott fordert Ausweitung des RWE-Aktienrückkaufs

Der US-amerikanische Finanzinvestor Elliott hat nach eigenen Angaben eine Beteiligung von nahezu fünf Prozent am deutschen Energiekonzern RWE aufgebaut. Infolge dieses Anteils stellt Elliott konkrete Forderungen an den Vorstandsvorsitzenden Markus Krebber. Insbesondere fordert der aktivistische Investor eine Ausweitung des laufenden Aktienrückkaufprogramms, das derzeit ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro umfasst.

Elliott erklärte, dass die kürzlich bekannt gegebene Entscheidung von RWE, die Investitionen für den Zeitraum 2025 bis 2030 um zehn Milliarden Euro zu senken, positiv aufgenommen werde. Diese Reduktion sei vor dem Hintergrund der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung sowie der geopolitischen Lage nachvollziehbar. Dennoch sieht Elliott zusätzlichen Spielraum bei der Kapitalverwendung und drängt auf eine stärkere Rückführung von Mitteln an die Aktionäre durch ein größeres Rückkaufvolumen.

Das laufende Rückkaufprogramm ist aktuell bis zum zweiten Quartal 2026 angesetzt. RWE hatte bereits in der Vergangenheit grundsätzlich die Möglichkeit weiterer Rückkaufprogramme in Aussicht gestellt, jedoch bislang keine konkreten Maßnahmen oder zeitlichen Rahmen darüber hinaus genannt. Der Konzern selbst äußerte sich zunächst nicht zu den Forderungen von Elliott.

Elliott kündigte an, den begonnenen Dialog mit der Unternehmensführung fortzusetzen. Der Finanzinvestor verfolgt typischerweise eine aktivistische Strategie und strebt durch Beteiligungen an Unternehmen strukturelle oder strategische Veränderungen an, um den Unternehmenswert und die Rendite für Aktionäre zu steigern.

Im frühen Handel reagierten die Märkte auf die Nachricht. Die Aktie von RWE legte zeitweise um mehr als zwei Prozent zu. Investoren und Analysten dürften die Forderungen von Elliott und mögliche Reaktionen seitens des Managements in den kommenden Wochen aufmerksam verfolgen. Der Einfluss aktivistischer Investoren auf strategische Entscheidungen von Großkonzernen hat in den vergangenen Jahren in Europa zugenommen.

EliottRWEAktienFinanzen

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