Discovery darf WarnerMedia übernehmen
Plan hat kartellrechtliche Prüfung bestanden

Der Plan des Medienunternehmens Discovery Inc., das traditionsreiche Film- und Fernsehstudio WarnerMedia zu übernehmen, hat die kartellrechtliche Prüfung des US-Justizministeriums bestanden und damit eine weitere Hürde auf dem Weg zum Abschluss genommen, wie aus einem am Mittwoch eingereichten Antrag hervorgeht.
Der im Mai letzten Jahres angekündigte 43-Milliarden-Dollar-Deal wurde von der Europäischen Kommission im Dezember kartellrechtlich ohne Auflagen genehmigt. Die Muttergesellschaft von WarnerMedia, AT&T Corp., hat außerdem ein Schreiben des Internal Revenue Service erhalten, in dem der steuerfreie Status des Zusammenschlusses bestätigt wird, eine weitere wichtige Voraussetzung für den Abschluss.
Das Geschäft muss nun noch von den Aktionären von Discovery genehmigt werden. Es wird bereits von den Investoren John Malone und der Familie Newhouse unterstützt.
AT&T kündigte am 1. Februar an, WarnerMedia an seine Aktionäre auszugliedern, die 71 % des neuen Unternehmens Warner Bros. Discovery besitzen werden. Damit wird der 85 Milliarden Dollar teure Kauf von Time Warner durch AT&T rückgängig gemacht.
