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Deutsche Bank zahlt Millionen-Vergleich wegen Geschäftsbeziehungen mit Epstein

Deutsche Bank beendet Rechtsstreitigkeiten durch Millionen-Vergleich mit Epstein-Klägern

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Deutsche Bank zahlt Millionen-Vergleich wegen Geschäftsbeziehungen mit Epstein

Die Deutsche Bank hat sich auf einen Vergleich über 75 Millionen US-Dollar eingelassen, um eine Sammelklage im Zusammenhang mit den Geschäftsbeziehungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein beizulegen. Dies berichteten verschiedene US-Medien unter Berufung auf die Anwälte der Kläger. Die Summe von 75 Millionen US-Dollar gilt als die bisher größte Entschädigungssumme, die eine Bank in der Geschichte der USA aufgrund sexueller Gewalt gezahlt hat.

Ein Sprecher der Deutschen Bank in den USA wollte die Berichte nicht kommentieren, verwies jedoch auf eine frühere Stellungnahme des Unternehmens. Bereits im Jahr 2020 hatte die Bank eingeräumt, dass es ein Fehler gewesen sei, Epstein 2013 als Kunden aufgenommen zu haben. Damals hatte die New Yorker Finanzaufsicht der Bank eine Strafe von 150 Millionen US-Dollar auferlegt. Die Deutsche Bank erklärte, aus den Fehlern gelernt zu haben und bedauere zutiefst die Verbindung zu Epstein.

Epstein wurde im Jahr 2008 wegen Prostitution Minderjähriger verurteilt. 2019 wurde er erneut angeklagt und verhaftet, diesmal wegen weiterer Verbrechen an Minderjährigen. Vor Beginn seines Prozesses nahm Epstein im August 2019 im Gefängnis im Alter von 66 Jahren sein Leben.

Der Deutschen Bank wird vorgeworfen, von den Geschäften mit Epsteins Sexhandelsring profitiert zu haben. Es wird behauptet, dass die Bank von den kriminellen Machenschaften gewusst haben könnte, aber bewusst darüber hinweggesehen habe, um weiterhin profitable Geschäfte mit Epstein zu machen.

Die Zahlung des Millionen-Vergleichs soll dazu beitragen, die Sammelklage beizulegen und rechtliche Konsequenzen für die Deutsche Bank abzuwenden. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dieser Vergleich die endgültige Beilegung aller rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Epsteins Geschäftsbeziehungen zur Bank darstellt oder ob weitere Untersuchungen oder Klagen folgen werden. Die Deutsche Bank ist bemüht, ihren Ruf wiederherzustellen und das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen.

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