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DAX ringt mit der 17.000-Punkte-Marke

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DAX ringt mit der 17.000-Punkte-Marke

Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich zum Wochenausklang verhalten, mit dem DAX, der unter der psychologisch wichtigen Marke von 17.000 Punkten festhängt. Die Zurückhaltung der Anleger spiegelt eine Mischung aus Konjunktursorgen und enttäuschten Hoffnungen auf eine Zinssenkung wider. Der Broker IG taxiert den DAX vor dem Xetra-Start leicht im Minus, was den vorsichtigen Optimismus vom Vortag, als der Index mit einem kleinen Plus schloss, dämpft. Trotz guter Quartalszahlen und Spekulationen über mögliche Zinssenkungen gelingt es dem DAX nicht, nachhaltig über die 17.000-Punkte-Marke zu steigen. Marktbeobachter sehen erhöhte Korrekturrisiken, solange diese Schwelle nicht überschritten wird.

Die Stimmung wird zusätzlich durch Sorgen um die globale Konjunktur belastet, insbesondere durch die Befürchtungen einer Abkühlung in China, einem der wichtigsten Akteure der Weltwirtschaft. Diese Sorgen werden durch die jüngsten Daten aus den USA verstärkt, wo ein unerwartet starker Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe die Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Fed dämpfte. Die robusten Arbeitsmarktdaten und starke Wirtschaftsberichte lassen wenig Spielraum für Zinssenkungen, was die Anleger zusätzlich verunsichert.

Auch an der Wall Street führten die Zinsängste und die anhaltenden Sorgen um China zu einem gebremsten Handel. Der Dow Jones, der Nasdaq und der S&P 500 verzeichneten nur marginale Gewinne. Besonders bemerkenswert ist der Nikkei-Index, der erstmals seit 1990 die Marke von 37.000 Punkten überschritt, dieses Niveau jedoch nicht halten konnte.

In Europa zeigen sich gemischte Unternehmensergebnisse. Während Ceconomy, die Muttergesellschaft von Media Markt und Saturn, im Weihnachtsgeschäft ein Gewinnplus vermelden konnte, wurde L'Oreal von einer Nachfrageschwäche in Nordasien gebremst. Trotzdem konnte der Kosmetikkonzern insgesamt ein kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum für das Jahr 2023 verzeichnen. Der Chemiekonzern BASF sieht indessen großes Potenzial für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Branche, was die Frage aufwirft, wie schnell und in welcher Form sich dieser Einfluss bemerkbar machen wird.

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