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DAX macht Sprung nach oben

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DAX macht Sprung nach oben

Am Dienstag, dem 14. November 2023, erlebte der DAX einen bemerkenswerten Aufschwung. Auslöser dieser positiven Entwicklung waren die neuesten Inflationsdaten aus den USA, die am Nachmittag veröffentlicht wurden. Der DAX schloss mit einem Plus von 1,8 Prozent, was einem Anstieg von etwa 270 Zählern entspricht, bei 15.614 Punkten. Der Kurssprung wurde besonders durch die Nachricht angetrieben, dass die US-Inflationsrate im Oktober auf 3,2 Prozent gesunken ist, nachdem sie im September noch bei 3,7 Prozent lag.

Dieser Rückgang der Inflation in den USA ist ein wichtiges Signal für die Finanzmärkte weltweit. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat ihre Zinsen nach einer Reihe von Erhöhungen zuletzt konstant gehalten. Die neuen Daten könnten nun zu verstärkten Zinssenkungserwartungen führen. Dies hat sowohl positive Auswirkungen auf den Aktien- als auch auf den Rentenmarkt, da beide Assetklassen verstärkt gekauft werden.

Der Anstieg des DAX wurde auch von zwei unterschiedlichen Käufergruppen getrieben. Zum einen gibt es die überzeugten Käufer, die aufgrund der positiven Inflationsdaten eine Weihnachtsrally erwarten. Zum anderen gibt es diejenigen, die ihre Short-Positionen schließen müssen, um Verluste zu vermeiden.

Charttechnisch hat der DAX seit dem 23. Oktober eine Aufwärtsbewegung von fünf Prozent hingelegt und erreichte am Dienstag mit 15.632 Punkten ein neues Monatshoch. Die Schlüsselzone von 15.500 bis 15.600 Punkten, die zuvor eine wichtige Unterstützungszone war, steht nun als bedeutender Widerstand im Fokus. Sollte dieser Bereich nachhaltig überwunden werden, könnten weitere Kurssteigerungen in Richtung 16.000 Punkte folgen.

Jedoch gibt es auch Warnsignale. Es besteht die Möglichkeit einer kurzfristigen Abwärtssystematik, was auf eine anhaltende Nervosität und Unsicherheit im Markt hindeutet. Die erste Unterstützung auf der Unterseite liegt bei 14.950 Punkten. Ein Absinken unter dieses Niveau könnte zu einem rasanten Kursverfall führen.

Positiv zu bewerten ist auch das Ergebnis der ZEW-Umfrage, in der Börsenprofis die Aussichten für die deutsche Wirtschaft im November weniger pessimistisch einschätzen. Das Barometer zur Konjunktureinschätzung stieg erstmals seit April wieder in den positiven Bereich. Dies verstärkt den Eindruck, dass die Talsohle der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland möglicherweise erreicht ist.

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