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CoreWeave: KI-Cloud-Aktie mit 40 Prozent Kurspotenzial laut UBS

Analyst sieht Überreaktion: Trotz 40 Prozent Kursverlust seit Mai traut UBS CoreWeave ein Comeback zu.

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CoreWeave: KI-Cloud-Aktie mit 40 Prozent Kurspotenzial laut UBS

Die Aktien des KI-Cloud-Spezialisten CoreWeave (CRWV) sind in den vergangenen Monaten massiv unter Druck geraten. Seit den Höchstständen im Mai hat das Papier rund 40 Prozent an Wert verloren. Grund dafür sind wachsende Schuldenbedenken, die viele Anleger verunsichert haben. Doch nun meldet sich ein prominenter Analyst der Wall Street zu Wort, der den Ausverkauf für deutlich übertrieben hält.

Die UBS hat die Berichterstattung zu CoreWeave am späten Dienstag mit einem „Kaufen“-Rating aufgenommen. Der zuständige Analyst Karl Keirstead setzt ein Kursziel von 120 US-Dollar. Gemessen am aktuellen Kursniveau ergibt sich daraus ein Aufwärtspotenzial von rund 40 Prozent. Damit stellt sich die Großbank klar gegen die aktuelle Marktstimmung.

Ein spezialisierter Cloud-Anbieter im KI-Boom

CoreWeave zählt zu den sogenannten Neocloud-Unternehmen. Dabei handelt es sich um spezialisierte Cloud-Computing-Anbieter, die sich auf Hochleistungsrechnen für Künstliche Intelligenz fokussieren. Das Geschäftsmodell von CoreWeave ist eng mit dem Chipriesen Nvidia (NVDA) verknüpft: Das Unternehmen bietet seinen Kunden – von großen Tech-Konzernen bis hin zu jungen KI-Startups – Zugang zu Nvidia-Serverracks sowie der dazugehörigen Software und Dienstleistungen.

Der Markt für KI-Cloud-Dienste wächst rasant, doch die hohen Investitionen in Infrastruktur belasten die Bilanzen der Anbieter. CoreWeave hat in den vergangenen Quartalen massiv in den Ausbau seiner Rechenzentren investiert, was die Verschuldung in die Höhe getrieben hat. Genau diese Schuldenlast bereitet vielen Anlegern Sorgen und hat zu dem deutlichen Kursrückgang geführt.

Analyst sieht verzerrte Wahrnehmung

Karl Keirstead von der UBS bewertet die Lage jedoch anders. Er sieht in dem aktuellen Kursniveau eine Einstiegschance für mutige Anleger. Der Analyst geht offenbar davon aus, dass die Schuldenbedenken überbewertet sind und das Unternehmen von der weiterhin starken Nachfrage nach KI-Rechenleistung profitieren wird.

Die Einschätzung der UBS kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der gesamte KI-Sektor unter erhöhter Volatilität leidet. Während die großen Tech-Konzerne weiterhin Milliarden in KI-Infrastruktur investieren, stehen spezialisierte Anbieter wie CoreWeave unter besonderer Beobachtung der Investoren. Die Frage nach der Finanzierung des Wachstums ist dabei ein zentraler Punkt.

Fazit: Chancen und Risiken für Anleger

Die UBS-Analyse zeigt, dass es durchaus Argumente für eine positive Entwicklung bei CoreWeave gibt. Das hohe Kursziel von 120 Dollar impliziert ein erhebliches Aufwärtspotenzial, sofern das Unternehmen seine Schuldenproblematik in den Griff bekommt und vom KI-Boom weiter profitiert. Anleger sollten jedoch die hohe Volatilität und die spezifischen Risiken des Geschäftsmodells im Blick behalten. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, ob CoreWeave die Erwartungen erfüllen und die Skepsis der Märkte zerstreuen kann.

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