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Coca-Cola bleibt Top-5-Position in Berkshire Hathaways Portfolio trotz Tech-Fokus

Trotz wachsender Tech-Investitionen hält Berkshire Hathaway an Coca-Cola fest – und das aus einem sehr lukrativen Grund.

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Coca-Cola bleibt Top-5-Position in Berkshire Hathaways Portfolio trotz Tech-Fokus

Coca-Cola ist und bleibt eine der wichtigsten Beteiligungen von Berkshire Hathaway. Mit einem Portfolioanteil von 9,8 Prozent belegt der Getränkekonzern den dritten Platz unter den größten Positionen des Konglomerats – und das, obwohl Berkshire unter dem neuen CEO Greg Abel zunehmend auf Technologieaktien setzt. Apple und Alphabet gehören mittlerweile ebenfalls zu den fünf größten Positionen des Unternehmens.

Doch während Tech-Konzerne mit Projekten rund um künstliche Intelligenz für Schlagzeilen sorgen, überzeugt Coca-Cola mit einem anderen Argument: verlässlichen, massiven Cashflows. Im Jahr 2025 erzielte der Getränkehersteller einen Nettoumsatz von 47,9 Milliarden US-Dollar – ein eindrucksvoller Beleg für die Stärke des Kerngeschäfts.

Dividendenkönig mit 64 Jahren Wachstum

Coca-Cola ist ein sogenannter „Dividendenkönig" – ein Titel, der Unternehmen vorbehalten ist, die ihre Dividende seit mindestens 50 aufeinanderfolgenden Jahren gesteigert haben. Coca-Cola hat diese Ausschüttung sogar seit 64 Jahren in Folge erhöht. Dieser Elite-Status macht die Aktie für einkommensorientierte Investoren wie Berkshire Hathaway besonders attraktiv.

Aktuell liegt die Dividendenrendite von Coca-Cola bei 2,4 Prozent, bei einer jährlichen Ausschüttung von 2,12 US-Dollar je Aktie. Berkshire hält 400 Millionen Aktien des Getränkeherstellers und kassiert damit jährlich Dividenden in Höhe von rund 848 Millionen US-Dollar – allein durch diese eine Beteiligung.

Besonders beeindruckend ist die Rendite auf das ursprüngliche Investment: Berkshire hatte einst 1,3 Milliarden US-Dollar in Coca-Cola investiert. Auf dieser Kostenbasis entsprechen die jährlichen Dividendenzahlungen mittlerweile einer Rendite von 65 Prozent. Das verdeutlicht, wie mächtig langfristiges Investieren in qualitativ hochwertige Dividendenzahler sein kann.

Starke Kursentwicklung im Jahr 2026

Neben den Dividendeneinnahmen profitiert Berkshire auch von der Kursentwicklung der Coca-Cola-Aktie. Im Jahr 2026 legte das Papier um 24,5 Prozent zu – und übertraf damit den S&P 500 deutlich, der im gleichen Zeitraum eine Rendite von 13,3 Prozent erzielte. Diese Kombination aus Kursgewinnen und Dividendenzahlungen erhöht die Gesamtrendite von Berkshires Coca-Cola-Investment erheblich.

Für CEO Greg Abel liefern diese Zahlen ausreichend Gründe, Coca-Cola auf absehbare Zeit als Kernbeteiligung im Portfolio zu behalten. Die Aktie mag in einer Welt voller KI-Hype weniger glamourös wirken als Technologiewerte – doch ihre Fähigkeit, verlässlich hohe Cashflows und wachsende Dividenden zu generieren, macht sie zu einem unverzichtbaren Baustein für Berkshires Anlagestrategie.

Für deutsche Privatanleger zeigt das Beispiel eindrucksvoll, welchen Wert langfristige Investitionen in stabile Dividendenzahler haben können. Wer früh in qualitativ hochwertige Unternehmen investiert und die Dividenden reinvestiert, kann über Jahrzehnte außerordentliche Renditen auf das ursprünglich eingesetzte Kapital erzielen – ganz ohne auf riskante Wachstumswetten zu setzen.

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